RWZ - Unternehmensziele wurden erreicht

Umsatzplus von + 8 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro – davon 371 Mio. Euro im Segment Agrartechnik

RWZ: Unternehmensziele wurden erreicht

RWZ-Vorstand: Michael Göthner, Finanzvorstand und Christoph Kempkes (re.), Vorstandsvorsitzender.

Im Geschäftsjahr 2021 konnte die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) alle gesteckten Unternehmensziele erreichen, teils sogar übertreffen – dies meldet der Vorstand im Rahmen der Bilanzpressekonferenz für den RWZ-Konzern in Köln. Konkret wurde in 2021 ein Umsatzwachstum von plus 8 Prozent auf rund 2,2 Mrd. Euro erreicht. Davon entfallen 371 Mio. Euro auf das drittgrößte Segment Agrartechnik. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 23 Mio. Euro (+ 0,7 Mio. Euro zum Vorjahr), der Gewinn vor Steuern bei 12,5 Mio. Euro (0,6 % Gewinnmarge) und der Konzernjahresüberschuss bei 7,6  Mio. Euro nach Steuern (+10 % zum Vorjahr).

Beim Handel mit Agrarerzeugnissen ist in 2021 die mit RW Kassel gemeinschaftlich organisierte Vermarktungsplattform Raiffeisen AgriTrading besser als geplant angelaufen.

Die Mitarbeiterzahl sinkt im Vergleich zum Vorjahr von 2.231 um 50 auf 2.181 Mitarbeitende. Für den Bereich Agrartechnik arbeiten 598 Personen in Deutschland sowie 220 in Frankreich.

Segment Agrartechnik

Die RWZ-Agrartechnik hat in Deutschland mit ihren 31 Technik-Zentren das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erreicht. Obwohl numerisch gegenüber dem Vorjahr weniger Traktoren verkauft wurden, konnten die Bereiche Ersatzteile (auch getrieben durch die Zusammenarbeit mit Kramp sowie durch die Beteiligung bei BartsParts) und Werkstatt zulegen. Auch das Beiprogramm sowie das Geschäft mit Gebrauchtmaschinen wurde deutlich ausgebaut.

Von den 258 Mio. Euro Gesamtumsatz in Deutschland entfallen mit 157 Mio. Euro rund 60 Prozent auf den Bereich Neumaschinen. Der Umsatz bei den Gebrauchtmaschinen lag bei 32 Mio. Euro und bei den Ersatzteilen bei 43 Mio. Euro. Auf den Bereich Werkstatt entfielen 17,5 Mio. Euro und auf Sonstiges weitere 8,4 Mio. Euro.

Für die 20 Standorte in Frankreich meldet das Unternehmen im Segment Agrartechnik einen Umsatz von 132 Mio. Euro, davon entfallen 82 Mio. Euro auf die Neumaschinen, 13 Mio. Euro auf Gebrauchtmaschinen und 19 Mio. Euro auf Ersatzteile, Service und Sonstiges.

Prognose für 2022

Für das laufende Geschäftsjahr 2022 zeigen sich beide Vorstände optimistisch. „Bislang läuft es sehr gut. Wir liegen per erstes Tertial deutlich über Plan und Vorjahr. Aber die bislang unbekannten Marktturbulenzen und Ungewissheiten gebieten, dass wir bescheiden auf der Hut bleiben und finanzielle Vorsorge treffen“, sagt Michael Göthner, RWZ-Finanzvorstand.

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