Österreich - Zulassungen haben enorm zugelegt

Traktorenmarkt wächst im ersten Halbjahr 2021 um fast 40 Prozent

Österreich: Zulassungen haben enorm zugelegt

Die Marke Steyr erreicht in Österreich im ersten Halbjahr 21,46 Prozent Marktanteil.

Das Marktwachstum bei den landwirtschaftlichen Neutraktoren setzte sich – laut Statistik Austria – in der Alpenrepublik auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres nahezu sprunghaft fort. So wurden im ersten Halbjahr 2021 in Summe stolze 3.365 landwirtschaftliche Neumaschinen erstangemeldet, das sind 920 Einheiten beziehungsweise 37,63 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Von der Nachfragesteigerung profitierten – bis auf Kubota – alle Fabrikate, auch jene, die mehr als ein Prozent Marktanteil einbüßten. Lediglich Kubota sank von 2,21 % Marktanteil im ersten Halbjahr 2020 auf jetzt 0,95 %. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten diesmal die Marken Steyr, Claas und Same.

Kräftige Zuwächse wurden auch bei den Obst- und Weinbautraktoren, bei Kommunaltraktoren und sonstigen Zugma- schinen sowie bei den selbstfahrenden Erntemaschinen erzielt.

An Obst- und Weinbautraktoren wurden 2021 383 Neufahrzeuge behördlich zugelassen, demnach um 77 Stück oder 25,16 % mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. In diesem Produktsegment dominierten Carraro mit 30,55 %, Fendt mit 19,58 % und Lovol mit 8,88 % Marktanteil.

Bei den Kommunaltraktoren wurden 209 Neuzulassungen registriert. Hier betrug das Plus 59 Stück beziehungsweise 39,33 %. Die Marktführer waren wieder Solis (25,36 % Marktanteil), Mercedes (17,70 %) und Kubota (16,75 %).

An „sonstigen Zugmaschinen“ wurden sogar 418 Maschinen angemeldet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 25 Stück. Steigerung: 393 Maschinen beziehungsweise 1.572 %! Am meisten nachgefragt wurden Can-Am- (31,34 % Marktanteil), Polaris- (27,03 %) und CFMOTO-Produkte (22,01 %).

Dagegen nimmt sich die Absatzsteigerung bei den Zweiachsmähern bescheiden aus. Es wurden im ersten Halbjahr 86 Neumaschinen vermarktet. Im Vorjahr waren es 84 Stück. Steigerung: Zwei Maschinen beziehungsweise 2,38 %. In diesem Bereich dominieren seit eh und je Reform (55,81 % Marktanteil) und AEBI (41,86).

Nach einem schwachen Vorjahr wurden von Januar bis einschließlich Juni 82 neue Mähdrescher zugelassen. 2020 waren es nur 29 Stück. Marktwachstum: 53 Mähdrescher beziehungsweise 182,76 %.

Bei den „sonstigen selbstfahrenden Erntemaschinen“ machten die Erstzulassungen acht Maschinen aus, im Vorjahr sieben. Eine Erntemaschine mehr entspricht einer Zunahme von 14,28 %. Den Markt teilten sich Krone (fünf Häcksler) und Claas (drei Häcksler).

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