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Magazin Wirtschaft

LandBauTechnik-Bundesverband :

Branchenkonjunktur immer noch im Plus


Umsatz wächst zu Beginn des Jahres um 1,3 Prozent – deutlich geringeres Wachstum als im letzten Quartal

LandBauTechnik-Bundesverband: Branchenkonjunktur immer noch im Plus


Die Erwartungslage ist ungewiss – wie entwickelt sich die Situation mit den Lieferengpässen?

Die Pandemie beeinflusst noch immer die Märkte weltweit. Zu Jahresbeginn befanden sich viele Länder erneut im Lockdown. Erst in den vergangenen Wochen gab es erste Lockerungen und Öffnungen. Die Branchenkonjunktur für die Land- und Baumaschinen- sowie Motorgeräte-Fachbetriebe hat sich bisher allerdings als sehr robust erwiesen.

„Unsere Branche hat die Zeit der Pandemie sehr gut verkraftet“, sagt Ulrich Beckschulte, Geschäftsführer im LandBauTechnik-Bundesverband, „das belegen auch die Zahlen der Konjunkturbefragung für das erste Quartal 2021.“

Zwar ist das Umsatzplus im ersten Quartal mit 1,3 Prozent deutlich geringer im Vergleich zum vierten Quartal 2020 (3,8 Prozent), dennoch kann die Branche im Gegensatz zu vielen anderen ein Wachstum verzeichnen. Aktuelles Kernproblem sind allerdings Lieferengpässe in verschiedenen Maschinenbereichen. Auch der Gebrauchtmaschinenbestand ist dünner als sonst. So gaben 63 Prozent der gut 5.000 Branchen-Fachbetriebe an, dass das Gebrauchtmaschinengeschäft für Schlepper gleich geblieben sei. Für gebrauchte Groß-Landmaschinen liegt dieser Wert bei 75 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten ist mit plus 0,5 Prozent leicht gestiegen. Mit Blick auf die Betriebsausgaben haben sich vor allem die Personalkosten und die Betriebskosten erhöht. So gaben 98 Prozent der Befragten an, dass die Personalkosten gestiegen sind – 3,9 Prozent mehr als im letzten Quartal. Bei den Betriebskosten stellen mit plus 3,7 Prozent insgesamt 86 Prozent der Fachbetriebe eine Steigerung fest.

Bei den Auszubildenden ist die Beschäftigungssituation demgegenüber nahezu unverändert. Einen leichten Rückgang gab es bei dem Neumaschinenumsatz.

„Es freut uns natürlich, dass sich die positive Entwicklung aus dem Jahr 2020 fortsetzt, nichtsdestoweniger bleibt es abzuwarten, wie sich das Jahr tatsächlich entwickeln wird“, so Beckschulte. Die Erwartungslage ist dabei hinsichtlich des Umsatzes tendenziell gut, dennoch erwarten rund ein Viertel der Fachbetriebe einen Umsatzrückgang. Knapp 60 Prozent erwarten sogar einen Rückgang im Neumaschinengeschäft. Hinzu kommt die aktuelle Engpasslage von Materialien, die nahezu jedes Handwerk betrifft. Es wird sich zeigen, ob sich der positive Trend der Branche weiter fortsetzen kann.

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