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Magazin Technik für Sonderkulturen

Ino :

Hochwertige Mulcher „Made in Slovenia“

Der Hersteller Ino baut unter anderem Mulchtechnik, die mit wenig Kraft hohe Arbeitsqualität bietet. Die Rolfes Landmaschinen GmbH vertreibt die Geräte seit 2003 und ist von ihrer Güte überzeugt.

Ino: Hochwertige Mulcher „Made in Slovenia“

Auch für die kompakteren Ansprüche in Sonderkulturen hat Ino passende Maschinen im Programm.

Der Dominator 280 schnitt im DLG-Test durchwegs gut ab.

Der Dominator 280 schnitt im DLG-Test durchwegs gut ab.

Mit zunehmenden Einschränkungen beim Einsatz von Pflanzenspritzmitteln kommt der Feldhygiene eine immer größere Bedeutung zu. Insbesondere in Regionen mit Maiszünslerbefall ist das Mulchen inzwischen Pflicht. Aber auch sonst lohnt der Einsatz, denn zerhäckselte Erntereste lassen sich besser in den Boden einmischen, womit eine lokale Übersäuerung aufgrund ungleichmäßig eingearbeiteten Pflanzenmaterials vermieden werden kann. Der slowenische Hersteller Ino bietet die dafür passende Produktpalette, die auch Modelle für den Sonderkulturanbau beinhaltet.

Die Rolfes Landmaschinen GmbH ist bereits seit 2003 Vertriebspartner von Ino in Deutschland. „Diese Maschinen suchen ihresgleichen! Sehr viele meiner Kunden sind Lohnunternehmer, die bisher mit anderen Herstellern fuhren und nun begeistert von der Ino-Technik sind“, versichert Dieter Rolfes. „Auch deren Kunden bestätigten das.“ Zudem sei laut Rolfes der Leistungsbedarf sehr viel geringer als bei anderen namhaften Herstellern. Die Maschinen sind also mitnichten günstige Geräte aus Slowenien, sondern qualitativ hochwertige Technik mit Markenkomponenten, etwa SKF-Standardlager, was auch hinsichtlich der Ersatzteilversorgung vorteilhaft ist. Die Getriebe liefert Comer oder Bondioli & Pavesi, Teile dafür sind auch hierzulande bei den üblichen Großhändlern schnell zu bekommen. Die Ersatzteilversorgung für Deutschland und Teile der Benelux-Staaten übernimmt Rolfes Landmaschinen ebenfalls direkt mit eigenem Lager aus dem niedersächsischen Löningen. Exotischere Teile seien zudem ab Werk innerhalb von drei Werktagen beim Kunden.

„Oft notwendig ist das allerdings nicht, wir haben eine Reklamationsrate gleich null“, sagt Rolfes. „Natürlich gibt es mal Kinderkrankheiten wie bei anderen Herstellern auch, diese wurden bisher aber immer umgehend beseitigt.“ Rolfes steht dafür im engen Kontakt mit dem Hersteller und tüftelt auch selbst: Der Boxer etwa – ein Mulcher mit Sammelbox – stammt aus seiner Feder, ein weiterer Prototyp steht bereits bei ihm in der Werkstatt. Auch Sonderlösungen setzt er um, wie etwa den hydraulischen Antrieb eines Mulchers für einen Avant-Hoflader, was Ino aktuell nicht im Standardportfolio hat. Außerdem hat er ein Gerät entwickelt, das in Indoor-Erdbeerkulturen den Rasen unter den Tischen bis an deren Beine mähen kann. Für Photovoltaik-Parks oder Wolfsschutzzäune hat Rolfes ebenfalls spezielle Mäh-Lösungen auf Basis der Ino-Produkte konstruiert.

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Gute Noten im DLG-Test

Auch im DLG-Test (Prüfbericht 7033) konnte Hersteller Ino zeigen, was er kann: Im Test kam der Dominator 280 sowohl mit Y-Messern bei 2,5 cm und 5 cm Schnitthöhe als auch mit Hammerschlegeln und 5 cm Schnitthöhe an einem 175-PS-Traktor vom Typ Case IH Puma CVX zum Einsatz. Die Fahrgeschwindigkeit betrug 5 km/h. Der Leistungsbedarf lag beim Mulchen von Maisstoppeln je nach Schlegelart zwischen 52,3 und 59,6 kW. In der visuellen Bonitur von Häcksellängen, Querverteilung des gemulchten Gutes und der Arbeitsqualität insgesamt vergaben fünf Praktiker vorwiegend die Note „gut“, wobei die Y-Messer im Schnitt besser bewertet wurden. Während der Prüfung traten zudem keinerlei Vibrationen auf, was mit der Bestnote bewertet wurde. In allen anderen Prüfungsteilen übertraf der Prüfling die Mindestanforderungen des DLG-Standards. Zusätzlich zu den Messfahrten wurden typische Wartungsarbeiten durchgeführt. Außerdem wurde die Maschine auf mehreren landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt und die Handhabung sowie die Arbeitsqualität durch die Nutzer bewertet, viele antworteten durchgängig mit „gut“ bis „sehr gut“. Das Fazit der DLG lautete: „Mit dem Ino Brezice Universalmulchgerät Dominator 280 steht dem Praktiker ein solides Arbeitsgerät zur Verfügung, das alle an einen Mulcher gesetzten Erwartungen in der DLG-Prüfung erfüllt hat.“ So erhielt das Gerät 2019 das Prädikat DLG-Anerkannt.

Neben den Mulchern baut der slowenische Hersteller Ino zudem auch Einzelkornsämaschinen, die hierzulande unter der Marke Becker bekannt waren. Laut Rolfes passen aktuelle Ino-Teile wie Zellräder auch in die entsprechenden Becker-Modelle. Zudem stehen Streuer und Vibrationstiefenlockerer im Programm.

www.ino-smart.com


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