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heliopas.ai :

App „Waterfox“ hilft Wasser zu sparen

Beregnungsanlagen laufen nur noch dann, wenn es tatsächlich notwendig ist

heliopas.ai: App „Waterfox“ hilft Wasser zu sparen
Ohne Sensoren oder zusätzliche Geräte: Satellitenbilder und künstliche Intelligenz analysieren die Lage auf dem Feld und informieren per Smartphone den Landwirt über die Bodenfeuchte.

Ohne Sensoren oder zusätzliche Geräte: Satellitenbilder und künstliche Intelligenz analysieren die Lage auf dem Feld und informieren per Smartphone den Landwirt über die Bodenfeuchte.

Ein junges Unternehmen bietet Landwirten genaue Informationen über den Zustand von Pflanzen und Böden, damit sie wirkungsvolle Maßnahmen gegen Trockenschäden einleiten und gezielter ihre Felder bewässern können. Das Start-up heliopas.ai aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) analysiert dafür Satellitenbilder mit Künstlicher Intelligenz und sendet anschließend die so gewonnenen Daten über die Lage auf dem Feld auf das Smartphone der Landwirte. Dazu müssen diese laut dem KIT lediglich die Smartphone-App „Waterfox“ installieren und ihre Flächen anlegen.

Das Institut hebt hervor, dass Landwirte für diesen Service keinerlei Sensoren oder andere Geräte auf ihren Flächen installieren müssten. Die neue Technologie basiere vielmehr auf der Analyse von tagesaktuellen Satellitenbildern, Niederschlagsmengen und weiteren Daten, in denen eine Künstliche Intelligenz dann relevante Parameter wie die Bodenfeuchte, aber auch einen Krankheitsbefall erkennen könne. „Dank der einfachen und klaren Empfehlungen bewässert der Landwirt dann nur noch, wo es tatsächlich notwendig ist“, betont der Gründer des Start-up, Ingmar Wolff. Der Landwirt spare so Wasser bei der Bewässerung und Aufwand bei der Planung und Koordination seiner Saisonarbeiter. „Wir nutzen Künstliche Intelligenz, um sehr genau zu verstehen, was eigentlich auf dem Feld passiert, wie es den Pflanzen geht und wo eventuelle Probleme entstehen. Diese Erkenntnisse verwenden wir, um Empfehlungen auf das Smartphone des Landwirts zu bringen, damit er optimal reagieren kann“, so Wolff. „WaterFox“ sei leicht zu benutzen: Der Nutzer lege Felder auf einer Karte in der App an und sei sofort startklar.

Kunden könnten das Produkt aktuell für einen Monat kostenlos testen; anschließend werde die Nutzung hektargenau abgerechnet. Zukünftig werde es neben Empfehlungen zur Bewässerung auch Empfehlungen zur punktgenauen Düngung und einem wohldosierten Pflanzenschutz geben, kündigte Wolff an.

www.heliopas.com

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