Der wirtschaftlich schwierigen Lage in Deutschland zum Trotz konnten die Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauer 2023 den Umsatz zumindest nominal steigern, und zwar um 3,0 Prozent auf 10,34 Mrd. Euro. Preisbereinigt bedeutet dies jedoch ein Erlösminus. Wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) weiter berichtet, erwirtschafteten die rund 4.300 Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Verbände 62,8 Prozent des Gesamtumsatzes. Allerdings sei auch das vergangene Jahr von deutlichen Preissteigerungen geprägt gewesen, stellte der BGL fest. Dies gelte insbesondere weiterhin für den Bausektor.
Die Gesamtzahl der Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus in Deutschland stieg dem Verband zufolge von 19.373 im Jahr 2022 auf 19.542 im Berichtsjahr. Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs erneut, nämlich um 721 auf 130.722. Gleichzeitig habe aber leider auch die Zahl der Betriebe zugenommen, die Insolvenz hätten anmelden müssen, erklärte der BGL. Diese erhöhte sich von 99 auf 113. Zudem stagnierte – erstmals seit vielen Jahren – die Zahl der Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Landesverbände, und zwar bei 4.277.
BGL-Präsident Thomas Banzhaf zeigte sich mit der Gesamtentwicklung der Branche aber zufrieden. Die Frühjahrsstatistik zeige ein deutlich positiveres Bild der Branchensituation als von vielen erwartet. Von einem Einbruch könne keine Rede sein, stellte Banzhaf klar. Wenn die Politik ihre Hausaufgaben mache, „haben wir als GaLaBau hervorragende Zukunftsaussichten, auch durch den Umbau der Städte im Klimawandel hin zu grünen, klimaresilienten Schwammstädten“.








