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Bucher Industries :

Geschäftsbereiche kämpfen mit Corona-Folgen

Unternehmen meldet „gute operative Leistung unter sehr schwierigen Bedingungen“ – Kuhn verzeichnet neun Prozent Umsatzrückgang

Bucher Industries gibt für das erste Halbjahr 2020 einen Umsatz von 1.153 Mio. sfr (1.082 Mio. Euro) und damit einen Rückgang von 14,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum bekannt. Die Auftragseingänge gingen mit minus 9,9 Prozent auf 779 Mio. sfr (731 Mio. Euro) zurück. Nach dem soliden Jahresstart führten laut Unternehmen die Maßnahmen zur Corona-Pandemiebekämpfung zu starken wirtschaftlichen Einschränkungen. Auch die Aufwertung des Schweizer Frankens wirkte sich mit rund fünf Prozentpunkten negativ aus. Zur Sicherstellung der Liquidität und Rentabilität hat das Unternehmen Maßnahmen wie Kostensparprogramme und Kurzarbeit, vorwiegend in Frankreich und Italien, eingeleitet. Mit der Normalisierung der Produktionsbedingungen reduzierte sich die Anzahl von Vollzeitstellen in Kurzarbeit um 77 Prozent auf insgesamt 400 per Ende Juni. Am Ende des ersten Halbjahres sind alle Standorte wieder operativ tätig, zum Teil aber noch mit Einschränkungen. Bucher Industries erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Nettoumsatz von 3,11 Mrd. sfr (2,9 Mrd. Euro).

Mit einem Umsatzanteil von knapp 50 Prozent im ersten Halbjahr 2020 ist die Kuhn Group der größte Geschäftsbereich innerhalb von Bucher Industries. In dieser Division meldet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von neun Prozent auf insgesamt 584 Mio. sfr (548 Mio. Euro) für die erste Jahreshälfte.