Der neue Lintrac 100 ist ein Allrounder für den Hopfenanbau, der ganzjährig bei der Bewirtschaftung dieser Sonderkultur eingesetzt werden kann. Der Traktor im Hopfenanbau muss sehr kompakt sein. Die Kabine wird nach oben hin schmaler. Der Auspuff beim Hopfen-Lintrac ist nach unten gerichtet. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht von 4.500 Kilogramm. In Kombination mit der breiten Bereifung schont der Traktor die wertvollen Böden.
Der stufenlose Lintrac 100 punktet mit guter Sicht auf die seitlichen Anbaugeräte, etwa zum Entfernen des Unkrauts zwischen den Pflanzen oder zum Laubschneiden. Der Lintrac 130, der stärkste Traktor von Lindner, kann außerdem mit der Hopfenkanzel ausgestattet werden. Mit dieser bringen Hopfenbauern den Anleitdraht an die Hopfengerüstanlage an und warten diesen. Die Kabine ist auf Wunsch wahlweise in der Kategorie 2 oder 4 erhältlich. Die Kategorie 4-Kabine ist spritzmitteldicht, steht unter leichtem Überdruck und bietet damit optimalen Schutz gegen Staub und Dämpfe.
Besonders wichtig für Hopfenbauern ist darüber hinaus eine starke Hydraulik. Die Hydraulikpumpe im Lintrac 100 fördert maximal 100 Liter Öl. Die 4-Rad-Lenkung steht für überdurchschnittliche Wendigkeit. In der Praxis erreicht der neue Lintrac 100 einen Wendekreisdurchmesser von 7,5 Metern.
Wendig im Weinberg
Eine weitere Innovation aus dem Hause Lindner ist der stufenlose Lintrac 80 in der Weinbauversion. Die spezielle Kulturkabine hat Lindner für das Arbeiten zwischen den Rebstöcken entwickelt – mit guter Sicht, Klimaanlage und schmaler Bauweise mit der minimalen Außenbreite von 1,67 Metern. Für Weinbauprofis spielt die Hydraulik eine wichtige Rolle. Die Hydraulikpumpe im Lintrac 80 fördert maximal 100 Liter Öl. Wendigkeit beim Reversieren am Ende der Reihe garantiert die 4-Rad-Lenkung. Der Weinbau-Lintrac ist auf Wunsch mit einer Kategorie-4-Kabine erhältlich.
Die Lintrac-Modelle finden auch als Forsttraktor vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Lindner bietet seine Lintracs stufenlos (LDrive-Serie) und mit Schaltung (LS-Modelle) an. Jüngster Forst-Zugang ist der Lintrac 130 mit 136 PS. Ein besonders praktisches Detail ist die Steckdose für den stationären Betrieb von Seilwinden. Über die Funkfernbedienung der Seilwinde wird die Motordrehzahl der Traktoren gesteuert. Damit kann eine Person allein im Forst arbeiten.
Lindner hat sich schon früh dem Thema Digitalisierung geöffnet. Das TracLink-System steht entsprechend für die Traktoren in allen Einsatzbereichen zur Verfügung.

© Lindner
Die schmale Bauweise erleichtert die Arbeit in der Hopfenzeile.
Auf der digitalen Spur
TracLink unterstützt bei der Bedienung aller Anbaugeräte und optimiert die Abstimmung zwischen Traktor und Gerät. Darüber hinaus erstellt es Einsatzprotokolle und unterstützt damit die Dokumentation. Diese Funktion ist vor allem im kommunalen Bereich von besonderer Bedeutung. Speziell für den landwirtschaftlichen Einsatz steht das TracLink Mobile und das TrakLink Smart mit automatischer Geräteerkennung zur Verfügung.
Bei den Motoren setzt Lindner voll auf Stufe 5. Sowohl die stufenlose Lintrac LDrive-Serie als auch die geschaltete Lintrac LS-Reihe und der stufenlose Unitrac 122 LDrive sind mit den sparsamen Motoren der Stufe 5 ausgestattet.
Halle 7, Stand C36










