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Kotte/Vervaet :

Vervaet Quad mit garant Gülletechnik kombiniert

Marktführer bündeln ihre Kompetenzen im neuen Gülle-Selbstfahrer – Jetzt mit Volvo Motor

Kotte/Vervaet: Vervaet Quad mit garant Gülletechnik kombiniert

Das Quad ist mit einem 550 PS starken 6-Zylinder-Volvo-Motor mit 13 Litern Hubraum ausgestattet.

Das Leergewicht liegt bei rund 20 Tonnen. Der Tank fasst 21.000 Liter

Das Leergewicht liegt bei rund 20 Tonnen. Der Tank fasst 21.000 Liter

Die Unternehmen Vervaet und Kotte stellen das erste Produkt ihrer strategischen Zusammenarbeit vor: Den Gülle-Selbstfahrer Vervaet Quad mit garant Gülletechnik.

Das Quad ist mit einem 550 PS starken 6-Zylinder-Volvo-Motor mit 13 Litern Hubraum ausgestattet. Der Motor bietet bei einer Drehzahl von 1.200 ein Drehmoment von 2.650 Nm. Neben der Leistungsstärke ist der weltweite Service ein wesentlicher Grund für den Einsatz des Volvo Motors. Bisher verbaut Vervaet Motoren des Herstellers DAF.

Für das Quad wurde ein hauseigenes Getriebe neu entwickelt. Ein CVT-Getriebe war in den Augen der Vervaet Ingenieure ungeeignet, da dieses nur über ein begrenztes Drehmoment verfügt und damit für die hohen Anforderungen der Praxis nicht vollumfänglich geeignet war. Mit dem selbst entwickelten Getriebe, bestehend aus zwei Verteilerantrieben, hat Vervaet einen Antrieb entwickelt, bei dem keine Reibung zwischen der Vorder- und Hinterachse entsteht.

Im Arbeitsbereich von 5 bis 15 km/h bietet der Motor nach Herstellerangaben das höchste Drehmoment aller vergleichbaren Gülle-Selbstfahrer auf dem Markt. Zudem können die Achsen links/rechts sowie vorne/hinten individuell gesperrt werden. Auch schwierigste Bodenverhältnisse und hohe Zugbedarfe durch Einarbeitungstechniken soll das Quad bewältigen.

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Kühlkonzept mit Volvo entwickelt

Zusammen mit Volvo wurde von Vervaet ein Kühlkonzept entwickelt, dessen Leistung auch für extreme Bedingungen ausgelegt sein soll – bei voller Belastung von Motor und Antriebsstrang. Im Unterschied zum Vervaet Hydro Trike hat der Vervaet Quad seinen Kühler an der Vorderseite, was ihn gegen Staub, Ernterückstände und andere Verschmutzungen unempfindlicher macht.

Beim Quad kann eine breite Palette an Reifengrößen verwendet werden. Dazu gehören die folgenden Reifendimensionen: 900/60 R38, 900/60 R42, 1050/50 R32, 1000/55 R32, 1250/50 R32, Mitas 1000/65 R32 sowie Zwillings-Pflegereifen. Bei fast allen Reifengrößen kann eine Transportbreite von drei Metern eingehalten werden. Der Innendurchmesser des Wendekreises mit großer Bereifung wird mit 8,5 Metern angegeben. Eine Reifendruckregelanlage ist optional.

Alle Quad Selbstfahrer sind mit einer modernen und geräumigen Kabine von Claas ausgestattet. Dank des kompakten Tankaufbaus kann der Fahrer stets die Applikationstechnik und damit die Arbeitsqualität im Blick über die Schulter haben. Das Quad ist mit einem gewichtsoptimierten GFK-Tank mit einem Volumen von 21.000 l ausgestattet. Für eine effiziente Befüllung wird eine 9.000 l Vogelsang Drehkolbenpumpe eingesetzt.

Gülletechnik in zwei Varianten

Auf Wunsch können eine 12.000 oder 13.500 l Drehkolbenpumpe mit einer 10 Zoll Rohrleitung verbaut werden. Bei der Zerkleinerungstechnik werden den Kunden zwei Optionen geboten: Entweder kann der Vervaet Zyklon-Cutter in der Druckleitung oder der Vogelsang Rota-Cut in Kombination mit einem Turbobefüller in der Ansaugleitung (Saugrüssel) gewählt werden. Der Schwenkantrieb vereint alle Funktionalitäten in einem Saugrüssel. In der Arbeitsstellung fährt der Saugrüssel automatisch in eine Parkposition. In der Transportposition wird der Saugrüssel dagegen seitlich an der Kabine abgelegt, so dass der Nutzer während der Fahrt freie Sicht aus der Kabine hat. Das Heckhubwerk ist auf 8.000 kg ausgelegt. Das Leergewicht liegt bei 20 t.

Nach einer intensiven Testphase mit zwei Prototypen soll das Quad als Serienmaschine auf der Agritechnica 2021 vorgestellt werden.

Seit 30 Jahren werden Selbstfahrer produziert

Das in der dritten Generation geführte niederländische Familienunternehmen Vervaet produziert seit Beginn der 1990er Jahre Selbstfahrer für die effiziente Ausbringung von Gülle. Vervaet hat im Bereich Gülle-Selbstfahrer in Europa eine führende Marktposition erreicht. Mit dem Hydro Trike (3-Rad-Maschine) und dem Hydro Trike XL (5-Rad-Maschine) werden insgesamt bis zu 100 selbstfahrende Maschinen pro Jahr produziert.

Kotte Landtechnik stellt seit 1967 unter dem Markennamen garant Güllewagen her.

„Mit dem neuen Quad wollen wir unsere Marktführerschaft in Europa zusammen mit Kotte insbesondere in Deutschland weiter ausbauen. Neben den seit langen Jahren erfolgreichen Hydro Trike und Hydro Trike XL werden wir nun mit dem neuen Quad zum Full Liner im Bereich Gülle-Selbstfahrer. In Zukunft werden wir ebenfalls Kunden bedienen, die die Ausbringung von Gülle in festen Fahrgassensystemen präferieren“, erläutert Jonathan Hoekman von Vervaet.

Dr. Stefan Kotte betont die Vorteile der Kooperation mit dem niederländischen Hersteller: „Vervaet als langjähriger Hersteller von Gülle-Selbstfahrern hat einen großen Erfahrungsschatz in die Entwicklung des Quads eingebracht.

Zusammen mit unserer Gülletechnik sehen wir ein großes Vermarktungspotential in den kommenden Jahren – auch und insbesondere vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Bedingungen für die Einarbeitung von organischem Dünger.“

Die Zusammenarbeit mit Bräutigam an einem Selbstfahrer hat Kotte damit beendet. Den deutschen Markt für Selbstfahrer veranschlagen die Unternehmen bei 20 bis 40 Einheiten. Mittelfristig strebe man einen Marktanteil von 30 Prozent an.

www.kotte-landtechnik.de


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