Anzeige

Magazin Landtechnik

John Deere :

2017 war fünftbestes Jahr der Unternehmensgeschichte

John Deere erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 2,159 Milliarden Dollar und erwartet ein noch besseres Jahr 2018.

John Deere: 2017 war fünftbestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Die Nachfrage nach Landtechnik steigt international an, stellt John Deere fest, z.B. nach dem 670 PS starken Raupenschlepper 9620 RX.

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im vierten Quartal des John Deere-Geschäftsjahres um 23 % auf 8,02 Milliarden Dollar und im Geschäftsjahr um 12 % auf 29,74 Milliarden Dollar. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 7,1 Milliarden Dollar im vierten Quartal bzw. auf 25,89 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn 2,159 Milliarden Dollar. „Hinsichtlich Umsatz und Gewinn gehörte 2017 zu den fünf besten Jahren in der Unternehmensgeschichte“, sagte der Verwaltungsratvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen.

Das Unternehmen verzeichnet eine größere Nachfrage nach Landmaschinen, insbesondere in Südamerika. Gleichzeitig steigen die Baumaschinenverkäufe stark an. Zu den Investitionen, die in diesem Geschäftsjahr angekündigt bzw. durchgeführt wurden, zählt die Übernahme der Wirtgen Group, dem weltweit führenden Anbieter von Straßenbaumaschinen. Die endgültige Übernahme findet voraussichtlich im nächsten Monat statt.

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26 % bzw. um 11 % im Geschäftsjahr 2017. Darin sind für das Quartal und Geschäftsjahr bessere Preise von 1 % berücksichtigt.

Die John Deere Maschinensparten erwirtschafteten im vierten Quartal einen Betriebsgewinn von 669 Millionen Dollar bzw. von 2,821 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr. Der Anstieg im Quartal ist vor allem auf größere Liefermengen, ein vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm und höhere Preise zurückzuführen und wurde teilweise kompensiert durch höhere Produktionskosten sowie höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Außerdem wirkte sich eine Sonderabschreibung im internationalen Bau- und Forstmaschinenbereich aus.

Im Geschäftsjahr 2018 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 22 % bzw. um 38 % im ersten Quartal gegenüber der gleichen Vorjahresperiode ansteigen. Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landmaschinen sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückpflege werden 2018 voraussichtlich um 9 % steigen, wobei günstige Umrechnungskurse mit 2 % berücksichtigt sind. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Landmaschinenumsätze der Branche 2018 voraussichtlich um 5 bis 10 % höher ausfallen. Die Nachfrage nach großen Maschinen wirkt sich dabei positiv aus, teilt John Deere mit. In den EU28-Märkten werden die Branchenumsätze in 2018 voraussichtlich um 5 % ansteigen, was auf die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen der milch- und fleischproduzierenden Betriebe zurückzuführen ist. 


John Deere
Anzeige