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Flächenpflege :

So pflegen Profis den Rasen 2019

Auf der Messe „GaLaBau“ zeigten Hersteller intelligente Rasenroboter, schnelle Zero-Turnmäher, effiziente Golfpflatztechnik und robuste Langgrasmäher. Wir stellen Ihnen wichtige Neuheiten vor.

Flächenpflege: So pflegen Profis den Rasen 2019

Der neue SF2-Großflächenmäher von Iseki hat ein Füllvolumen von 950 l.

Nie mehr selber mähen müssen und doch immer frisch gemähten Rasen genießen können. Das versprechen Hersteller von Mährobotern seit mehreren Jahren. Von der neuesten Generation der kleinen Automaten konnten sich die Besucher der Messe Galabau in Nürnberg überzeugen.

Neue Modelle und Funktionen gab es aber auch bei:

■ Akku-Mähern, die immer leistungsstärker werden,

■ Nullwendekreismähern („Zero Turn“), die schnell und wendig sind,

■ Großflächenmähern für Parks und Golfplätze,

■ hangtauglichen Aufsitzmähern mit Schlegelmulchwerk zum Mähen von Langgras und Gestrüpp.

Mähroboter mit neuen Funktionen

Noch ist der Markt stark in Bewegung: Während einige Gartentechnikanbieter neu einsteigen, weiten etablierte Hersteller ihr Portfolio aus oder verpassen den Robotern neue Funktio- nen.

So zum Beispiel Stihl: Der neue Mähroboter RMI 422 PC im typischen Stihl-Orange basiert auf dem Viking MI 422 PC und ergänzt im Zuge des Markenwechsels ab dem Frühjahr 2019 das Stihl-Produktsortiment. Er mäht auch hügelige Flächen mit Steigungen von bis zu 40 % und passt mithilfe eines Neigungssensors seine Geschwindigkeit auf Hängen automatisch an.

Sensoren unter der beweglichen Haube des Geräts registrieren zudem, wenn der RMI 422 PC mit einem Objekt in Kontakt kommt, sodass er sich selbstständig einen neuen Weg suchen kann. Dank der iMow-App können Nutzer per Smartphone oder Tablet von überall auf den Robotermäher zuzugreifen – ob von der heimischen Terrasse oder aus dem Strandurlaub. Der Fernzugriff erweitert die Interaktion mit dem Mähroboter und soll dadurch Komfort und Flexibilität der Nutzer erhöhen: Sie können jederzeit per Smartphone oder Tablet Status- und Fehlermeldungen abrufen, in gegenwärtige Aktivitäten eingreifen sowie den Mähplan anpassen bzw. verfeinern, indem sie spontan eine Intensivzone einrichten.

Darüber hinaus kann die App optional auch auf den Wetterbericht zugreifen. Dadurch bezieht der iMow das Wetter in die Planung seiner Aktivitäten mit ein und passt bei Schlechtwetterprognosen – abhängig von der gewählten Regenempfindlichkeit – seine Mähzeiten an.

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Neu im Geschäft mit Mährobotern ist Cramer. In Nürnberg stellte die ostfriesische Firma, die sich mit Kehrmaschinen, Aufsitzmähern und Laubsaugern einen Namen gemacht hat, die beiden Modelle RM1000 und RM1500 vor, die bis zu 1.000 bzw. 1.500 m2 Rasenfläche kurz halten. Programmiert und gesteuert werden sie über GSM und das Smartphone. Im Lieferumgang ist neben dem üblichen Begrenzungsdraht auch ein Führungsdraht für schwierige Rasenflächen und enge Passagen bis 60 cm. Die IPX5 geschützten Robotermäher sind leicht zu reinigen – einfach das obere Gehäuse abnehmen, mit dem Gartenschlauch abspritzen und mit einer Bürste säubern, verspricht der Hersteller.

Kontrolliert und gesteuert werden die Cramer Robotermäher über die GreenGuide App (GSM) vom Smartphone aus. Alle Funktionen können über mobiles GSM auch ohne W-LAN-Nutzung angepasst werden. Im Display wird durch das eingebaute GOS im Mäher auf einer Karte auch die aktuelle Position angezeigt. Solange man sein Smartphone zur Hand hat, ermöglicht die GreenGuide App die volle Kontrolle auch im Urlaub oder vom Büro aus.

Die Cramer Robotermäher RM1000 und RM1500 arbeiten mit bürstenlosen Motoren, haben eine Schnittbreite von 22 Zentimetern und können auf eine Schnitthöhe von zwei bis sechs Zentimetern eingestellt werden. Die Modelle gibt es ab Frühjahr 2019.

Ebenfalls neu sind Mähroboter beim Anbieter Echo Motorgeräte. Echo nennt den neuen Produktbereich „Echo Robotics“. Die Mäher sind für große Rasenflächen wie Sportplätze oder Parkanlagen konzipiert. Der TM-1000 mit 63 cm Schnittbreite ist für bis zu 12.000 m² ausgelegt, der TM-2000 mit 1,05 m Schnittbreite für bis zu 24.000 m². Das doppelwandige Gehäuse soll die Geräte leise und stabil machen. Die freischwebenden Mähköpfe passen sich der Geländestruktur an, verspricht Echo. Eine Besonderheit ist die Programmierung von mehreren Zonen: Damit können z.B. zwei aneinander grenzende Fußballplätze oder andere Flächen unabhängig voneinander gemäht werden. Für besonders große Rasen können bis sechs Echo-Mähroboter auf der gleichen Fläche arbeiten. Über W-Lan und Mobilfunk können die Geräte via App oder den PC Remote gewartet und überwacht werden.

Neue Akku-Mäher

Im Jahr 2019 erweitert Stiga sein Akku-Sortiment um fünf neue Rasenmäher mit 41 bis 51 cm Schnittbreite und 4 bis 5 Ah: Die Combi-Modelle 43, 48 Q, 48 SQ und 53 SQ sowie der Multiclip 47. Dank der neuen 60 Volt Lithium-Ionen Akkus sollen damit auch große Gärten mit bis zu 400 qm gemäht werden können. Grundstücksbesitzer haben je nach Modell die Wahl zwischen einem Akku mit 4 oder 5 Ah (216 bzw. 270 Wh), die Arbeitszeiten von 25 bis 30 Minuten ermöglichen sollen. Der bürstenlose Motor hat eine Leistung von 1,3 kW. Vier LED informieren darüber, wie viel Power bis zum nächsten Ladezyklus noch zur Verfügung steht.

Das elektronische Getriebe erlaubt eine bedarfs- und personenabhängige Steuerung der Schrittgeschwindigkeit von 2,5 bis 5 km/h. Die Schnitthöhe (31 mm bis 90 mm) kann auch bei den Modellen der 60 Volt Serie individuell gewählt und über einen Hebel 5-fach-verstellt werden. Außerdem verfügen drei der vier Combi-Modelle über ein 4-in-1 System, mit denen sich zwischen den Aktionen Sammeln, Mulchen, Heck- oder Seitenauswurf wählen lässt. Die Multiclip-Technologie, die auch bei dem neuen Multiclip 47 MAE zum Einsatz kommt, zerkleinert unterdessen die abgetrennten Grashalme sofort wieder.

Ebenfalls neu bei Stiga ist das Dual-Battery-System. Es ist ein für die Saison 2019 eigens konzipiertes, produziertes und ausschließlich bei Stiga eingesetztes System. Die neue 500er Serie besteht aus zehn Rasenmähern und vier Handgeräten.

Bei dem System entladen sich zwei parallel arbeitende 48 Volt Lithium-Ionen Akkus synchron und balancieren ihren Akkustand gegenseitig aus. In der Serie gibt es fünf Combi- und vier Multiclip-Mäher sowie den Twinclip SQ DAE. Eine Besonderheit ist der elektronische bürstenlose Antriebsmotor, der ohne Keilriemen und unabhängig vom Motor arbeitet. Damit verspricht Stiga weniger Verschleiß und zudem 35 % weniger Energieverbrauch. Die Schnittbreiten liegen in der Spitze bei 53 cm. Der Twinclip 50 SQ DAE besitzt einen 70 l Fangkorb, 48 cm Schnittbreite sowie einen elektrisch verstellbaren Radantrieb mit 2,5 bis 5 km/h Fahrgeschwindigkeit.

AS-Motor hat den Mäher AS 915 Enduro innerhalb einer Modellaktualisierung in „AS 915 Sherpa 2WD“ umbenannt.

Mäher für’s Grobe

Zur neuen Ausstattung gehören ein surfendes Mähdeck mit Kreuzmessersystem sowie ein stabiler umlaufender Rohrrahmen. Der Mäher soll Gras und Gestrüpp auch an Hanglagen mähen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10,5 Stundenkilometern vorwärts und bis zu 8,2 rückwärts bringt es der Aufsitzer mit 90 cm Schnittbreite auf eine Flächenleistung von etwa 9.450 Quadratmetern pro Stunde, verspricht der Hersteller.

Der 4-Takt-Motor von Briggs&Stratton mit einem Hubraum von 656 Kubikzentimetern hat eine maximale Motorleistung von 22 PS. Das Kreuzmesser verfügt über austauschbare, beweglich gelagerte Klingen, mit denen sich mit Gestrüpp durchsetzte Wiesen bis zu einer Aufwuchshöhe von 120 Zentimetern mähen und mulchen lassen. Der AS 915 Sherpa 2WD ist darüber hinaus mit einer zuschaltbaren Differenzialsperre ausgestattet, was die Traktion und Sicherheit für die Bediener insbesondere am Hang erhöhen soll.

Optional ist für den Sherpa ein Rasen-Mulchkit erhältlich, das bei einer maximalen Grashöhe von 40 Zentimetern ein sauberes, feines Mähergebnis erzeugt. Bei Schnee lässt sich der Aufsitzer zudem mit Schneeschild und Schneeketten ausstatten.

Ebenfalls für robuste Einsätze mit hohem Gras, Gestrüpp und Unterholz ist der Racoon Aufsitz-Schlegelmulcher von Stella konzipiert. Sein Briggs&Stratton-Motor liefert 22 PS. Er fährt bis zu 12 km/h vorwärts und 8 km/h rückwärts. Mit 48 Y-Schlegeln hat er eine Arbeitsbreite von 95 cm. Optional sind auch Hammerschlegel möglich. Die Differenzialsperre ist zuschaltbar. Weitere Ausstattungsmerkmale sind die leichtgängige Zahnstangenlenkung, Fronttrommelbremsen für mehr Fahrsicherheit bei Bergabfahrt sowie eine elektromagnetische Messerkupplung.

Null-Wendekreis auch im Privatgarten

Die Nachfrage nach den Nullwendekreis-Mähern (Zero Turns) steigt laut Stiga stetig. Um auf diesen Bedarf zu reagieren, baut der Hersteller sein Angebot in 2019 um das Modell Zero Turn 7132 T aus. Ausgestattet ist er mit einem Zweizylinder-Motor (726 cm3/16,5 kW) von Kawasaki und hydrostatischem Antrieb. Er fährt bis zu 13 km/h schnell. Die drei Messer liefern eine Gesamtschnittbreite von 132 cm. Das Mähdeck lässt sich via Fußpedal auf insgesamt 15 verschiedene Schnitthöhen (38 bis 127 mm) anheben. Ein Anhalten ist dafür nicht nötig. Zudem beschleunigt das hochwertige Mähdeck den Grasauswurf, was wiederum den Kraftstoffverbrauch reduziert. Der große, knapp 19 Liter fassende Tank rundet den effizienten Einsatz des Stiga ZT 7132 T ab.

Dank der flexibel mitdrehenden Vorderräder sollen Beschädigungen und Kahlstellen auf dem Rasen vermieden werden. Die Lenkung erfolgt lediglich mit zwei ergonomischen Steuerhebeln.

Die neuen Husqvarna Zero Turn Rider sollen mit ihren zahlreichen Features für mehr Produktivität beim professionellen Rasenmähen sorgen. Mit seinem 152 cm breiten Mähdeck und einer Mähgeschwindigkeit von bis zu 19 km/h ist der Z560X darauf ausgelegt, große Rasenflächen in kurzer Zeit zu mähen. Privaten Nutzern bietet der Z242F eine für etwas kleinere Gärten angepasste Version mit einem 107 cm breiten Mähdeck.

Für einen präzisen Grasschnitt sind die Zero Turn-Rider mit einem innovativen neuen ClearCut-Mähdeck (Clear Cut = zu Deutsch: „Sauberer Schnitt“) ausgestattet. Darin sind drei leistungsstarke Messer an stoßresistenten Halterungen befestigt. Diese Messer erzeugen durch ihre Rotation einen Unterdruck, der das Gras aufrichtet und auf gleicher Länge abschneidet. Dadurch kann eine Schnitthöhe von bis zu 10,2 cm erreicht werden. Im Vergleich zu anderen Husqvarna-Ridern mit Schnitthöhen bis maximal 7,5 cm ist dies eine deutliche Steigerung. Anwender haben beim Mähen die Wahl, ob sie mit dem Rider lieber mulchen oder durch Montage eines Auffangbehälters den Grasschnitt sammeln möchten. Der Auffangbehälter fasst ein Volumen von über 200 Litern.

Die seitlichen Prallbleche sind aus 3,5 mm starkem Stahl mit geschweißtem Seitenschutz. Angebrachte Leitbleche sollen den Luftfluss zusätzlich verbessern und die Leistungsfähigkeit des Mähdecks erhöhen. Beim Mulchen soll so außerdem eine gleichmäßige Verteilung des Grasschnitts garantiert werden.

John Deere hat seine Null-Wenderadius-Baureihe um den kompakten Mäher Z994R erweitert. Der Mäher wird von einem Dieselmotor mit 25 PS angetrieben. Er hat einen verstärkten Rahmen und ist mit dem 137 cm breiten Seitenauswurfmähwerk „7-Iron Pro“ ausgestattet. Zudem bietet der Mäher eine Reihe von Optionen, die den Fahrkomfort steigern und ein ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen sollen. Dazu trägt unter anderem der ComfortGlide-Sitz bei. Auf Wunsch bietet John Deere den Mäher mit der luftlosen Michelin X Tweel Radial-Rasenbereifung an. Im Unterschied zu herkömmlichen Luftreifen reduziert sie Ausfallzeiten durch Reifenpannen. Den luftlosen Radialreifen Michelin X Tweel Turf gibt es exklusiv für die gewerblichen Null-Wenderadius-Mäher der 900er-Serie von John Deere. Die neue Bereifung soll mehr Leistung und eine höhere Zuverlässigkeit bieten und zugleich die Gesamtbetriebskosten senken. Dank der besseren Laufeigenschaften ist die Schnittqualität der ZTrak-Mäher noch gleichmäßiger und der Fahrer profitiert vom besseren Fahrkomfort sowie der höheren Produktivität. Die neuen ZTrak Z994R Null-Wenderadius-Mäher stehen ab Frühjahr 2019 für Probefahrten bei den John Deere Vertriebspartnern bereit.

John Deere hat zudem die professionellen Rasentraktoren der X940er-Serie verbessert. Dazu gehören die Mähwerke, die aus einer einzigen Stahlplatte gestanzt sind. Diese Konstruktion soll eine lange Lebensdauer garantieren und vor allem die hohen Ansprüche gewerblicher Anwender erfüllen. Es sind zwei Schnittbreiten mit 137 oder 152 cm erhältlich. Auch das „AutoConnect“ System wurde weiterentwickelt und erleichtert das An- und Abbauen.

Zum Wechsel zwischen Grasauswurf und Mulchen lässt sich das MulchControl-System nun hydraulisch mit der One-Touch Funktion verstellen. Die Neuerung ist optional erhältlich. Ein weiteres Komfortmerkmal ist der neue serienmäßige Deluxe-Sitz, der mit verstellbarer Rückenlehne angeboten wird. Optional werden die X940-Rasentraktoren mit einem luftgefederten Sitz geliefert. Beide Varianten sind mit Armlehnen ausgestattet.

Technik für große Flächen

Mit dem SF 224 und dem SF 235 präsentierte die Iseki-Maschinen GmbH auf der Messe GaLaBau 2018 eine neue Baureihe von Großflächenmähern mit Frontmähwerk und Mittenabsaugung. Die neuen Modelle sind eine Weiterentwicklung der Vorgänger SFH 220/240 und wurden insbesondere im Hinblick auf Mähleistung, Sicherheit und Optik weiter optimiert. Beide Arbeitsmaschinen sollen eine hohe Flächenleistung bei gleichzeitig nochmals gesteigertem Bedienkomfort und vergrößertem Behältervolumen bieten.

Die Großflächenmäher sind mit 3-Zylinder-Motoren mit 22 bzw. 33 PS ausgestattet. Der hydrostatische Fahrantrieb mit 2-Pedal-Steuerung soll für eine zuverlässige Kraftübertragung an die Antriebsräder, für weniger Leistungsverluste, mehr Steigfähigkeit und höhere Effizienz am Antriebsstrang sorgen. Zudem wurde für eine optimale Bodenhaftung das Fahrwerk spurstabil ausgelegt und der Schwerpunkt des Grassammelcontainers abgesenkt. Die Fahrerplattform ist für mehr Beinfreiheit großzügiger gestaltet. Eine neue Anordnung der Armlehnen am Fahrersitz der SF2-Mäher sollen dem Fahrer mehr Schutz und Sicherheit auch bei Kurvenfahrten oder auf unebenem Terrain geben.

Die Mäher sind mit unterschiedlichen Frontmähwerken erhältlich. Der SF 224 ist mit einem 1,37 m breiten Hochleistungs-Mähdeck ausgestattet. Beim SF 235 kann auch ein 1,52 m breites Mähwerk mit pendelnden Messern zum Einsatz kommen. Bei beiden Frontmähwerken lässt sich die Schnitthöhe bequem über einen Handgriff verstellen, und über einen Vorwahltaster kann zwischen Mulch- und Aufnahmebetrieb gewechselt werden.

Die Aufnahme des Mähguts erfolgt mittels Turbine über eine Mittelabsaugung. Die Konstruktion der Turbine wurde so optimiert, dass sie eine hohe Leistung bei gleichzeitig reduziertem Geräuschpegel bringt. Sie befördert den Grasschnitt in den Sammelbehälter, wo das Schnittgut mittels Schwenkkrümmer verdichtet wird. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde das Volumen des Auffangcontainers vergrößert. Dieser fasst jetzt 950 Liter, was den Mähvorgang effizienter macht, da gerade bei großen Flächen weniger Zwischenstopps zur Entleerung des Behälters nötig sind. Darüber hinaus lässt sich durch eine Aushubhöhe von 2,12 m der Grasschnitt auch auf Anhänger mit hohen Bordwänden verladen.

Der Profihopper 1500 SmartLine von Amazone ist eine Maschine für verschiedene Anwendungen. Der Feinschlegelmäher kann laut Hersteller in einem Arbeitsgang mähen oder mulchen, vertikutieren sowie Gras, Laub, Pferdekot oder Unrat aufsammeln. Er ist ausgestattet mit einem 1,50 m breiten Frontmähwerk und dem Exaktschnittrotor SmartCut. Hinzu kommt eine V-förmige Messeranordnung für eine verbesserte Schnitt- und Aufnahmequalität. Das Förderschneckensystem PowerCompactor besteht aus einer Längs- und einer Querschnecke. Die Längsschnecke hat laut Hersteller ein besonders hohes Fördervolumen. Das Mähgut wird sofort nach der Aufnahme durch den PowerCompactor verdichtet und im Fangkorb gesammelt. Durch diese Verdichtung kann in dem 1.100 Liter großen Auffangbehälter über 1.600 Liter nicht verdichtetes Mähgut gesammelt werden.

Der Motor mit 45,6 PS erfüllt bereits die Abgasnorm Stage V, ohne DEF (Diesel Exhaust Fluid) einsetzen zu müssen. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein 50 l großer Diesel-Kraftstofftank, Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 10 km/h und der Allradantrieb 4WDi. Die Hinterräder werden dabei nur dann zugeschaltet, wenn die Vorderräder diese Unterstützung benötigen.

Speziell zur Pflege von empfindlichen Rasenflächen hat Toro das Mehrzweckfahrzeug Outcross 9060 entwickelt. Dafür sollen z.B. eine ausgewogene Konstruktion sowie Allradlenkung und -antrieb sorgen. Er hat 60 PS und fährt bis zu 34 km/h schnell. Nach einer Vorprogrammierung von bis zu 16 Arbeitsabläufen (Parameter für Anbaugeräte) kann jeder Fahrer die Grundeinstellungen der Maschine nutzen – auch ohne besondere Kenntnisse über die genauen Arbeitsabläufe. Der Outcross 9060 hat einen hydrostatischen Antrieb. Der Outcross kann dank der Pritsche nicht nur Material zur Baustelle transportieren. Mit Dreipunkt, Deichsel und Hubvorrichtung können Outcross-Besitzer Gras mähen, Dünger streuen, Sand laden, eine Palette von Grassoden transportieren, aerifizieren, die Oberfläche düngen, Schnee und Eis räumen, Laub blasen, Wurzeln schneiden, Saatgut streuen, einen Anhänger schleppen, einen Weg kehren, Holz zerkleinern usw.

Das schnelle Wechseln zwischen Anbaugeräten erfolgt mit einer Fernbedienung, mit der der Bediener die Maschine vorwärts oder rückwärts kriechen lässt oder den Dreipunkt anhebt oder absenkt, wenn er in der Nähe des Maschinenhecks steht.

Die Internetadressen der Firmen

Amazone: www.amazone.de

AS-Motor: www.as-motor.de

Cramer: www.cramer.eu

Echo: www.echorobotics.de

Husqvarna: www.husqvarnagroup.com

Iseki: www.iseki.de

John Deere: www.JohnDeere.com

Stella: www.stella-engineering.de

Stiga: www.stiga.de

Stihl: www.stihl.de

Toro: www.toro.com


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