Magazin Landtechnik

Deutschland :

Internationale Silagetagung erfolgreich

350 Teilnehmer aus 34 Ländern kamen nach Bonn

Die 18. Internationale Silagetagung (ISC), die in der vorvergangenen Woche in Bonn stattfand, wird von den Veranstaltern als Erfolg gewertet. Wie die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der Universität Bonn die Tagung organisiert hat, am Dienstag vergangener Woche (31. 7.) mitteilte, umfasste die Veranstaltung neben wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionen auch fünf Exkursionen für die internationalen Teilnehmer. Insgesamt habe es 237 wissenschaftliche Beiträge gegeben.

Erfolgreich thematisiert wurde laut LfL die Herstellung von Zuckerrübenpressschnitzeln mit 45 % Trockenmasse. Es handele sich um ein „neues Verfahren mit Zukunft“. Die Stabilität am Siloanschnitt könne durch richtig dosierte Zusätze erheblich verbessert werden. Ebenfalls festgestellt wurde der Landesanstalt zufolge, dass Maissilage von 25 mm bis 30 mm Häcksellänge mit verschiedenen Prozessoren zur Aufbereitung des Häckselguts möglich ist. Die Siliereigenschaften seien nicht beeinträchtigt und in der Rationsplanung sei die bessere Strukturwirkung nutzbar; allerdings müsse der Aufwand zur Verdichtung erhöht werden. Wenn der Ernteertrag im Rahmen des Nährstoffvergleichs nach der Düngeverordnung (DüV) aus der Futteraufnahme an Grobfutter hochgerechnet werden soll, sind die Verluste im Fahrsilo der LfL zufolge wichtige Informationen. Diese lägen für Grassilage bei 9 % der Trockenmasse und beliefen sich bei großer Streuung für Maissilage auf 7 %. Für Stickstoff seien die gleichen Verluste wie bei Trockenmasse anzunehmen; bei Phosphor liege dieser Wert niedriger. Die Tagung in Bonn hatten laut Angaben der Landesanstalt mehr als 350 Teilnehmer aus 34 Ländern besucht. Die nächste ISC findet 2021 in Peking statt.


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