Magazin Landschaftspflege

Demopark :

Für die sanfte Rasur in der Natur

Auch in der Landschaftspflege zieht der elektrische Fahrantrieb immer stärker ein – ob bei Einachsern oder den Mähraupen. Welche Trends es noch gibt, haben wir auf der Messe Demopark erfragt.

Demopark: Für die sanfte Rasur in der Natur

Bei der Mähraupe von Kersten wird der Akku genutzt, um das Gerät zum Beispiel leise vom Abstellbereich zum Einsatzort zu fahren.

Bei dem neuen Einachs-Geräteträger von Köppl fallen auf den ersten Blick sofort die zwei grünen Elemente an der Maschine auf. Nein, die beiden Kunststoffkästen mit Griff sind keine Werkzeugkästen: Vielmehr sind sie die Energiequelle für den Compact-Easy E. Bei dem Modell haben die Konstrukteure den Verbrennungsmotor gegen den Köppl E-Drive ersetzt. Dabei handelt es sich um einen Akkuantrieb mit 48 Volt und 30 Amperestunden (mit einem Akku) bzw. 60 Ah (mit zwei Akkus) sowie optimierter Leistungssteuerung. Die grünen Kästen sind die „Greenpack“-Doppelwechselakkus. Je nach Anbaugerät reicht ein Lithium-Ionen-Wechselakku für einen Betrieb von zwei bis drei Stunden. Er besitzt eine Ladesteuerung, um die Leistung und Langlebigkeit zu erhöhen. Die Ladung ist an jeder Steckdose oder Ladestation möglich. Als Anbaugeräte sind Doppelmesserbalken, Ökomulcher, Sichel- und Schlegelmäher, Bodenfräse, Wildkrautentferner, Kehrmaschine sowie Schneefräse und Schneeschild möglich.

Als Alternative zu den Wechselakkus bietet Köppl den Compact-Easy E auch mit fest eingebautem Akku an (48 Volt, 40 Ah).

Köppl ist kein Einzelfall. Auch andere Hersteller setzen auf den Elektroantrieb bei Maschinen für die Landschaftspflege, wie die Messe „Demopark 2017“ in Eisenach zeigte.

Zum Beispiel bei Lipco: Der Motorgeräteanbieter vertreibt jetzt den akkuangetriebenen M-Trac des niederländischen Herstellers Matador, der auf der „Galabau 2016“ in Nürnberg erstmals vorgestellt wurde. Die Energie liefern sechs Batterien mit je 8 Volt und 170 Amperestunden. Die Ladezeit beträgt 8 Stunden. Der M-Trac fährt bis zu 6 km/h schnell. Der M-Trac hat umgerechnet 14 PS Leistung und kann mit Anbaugeräten wie Kehrmaschinen, Schlegel-, Sichel-, Kreisel- und Balkenmäher, Vertikutierer, Laubbläser, Schneeschild und -fräse, Bodenfräse, Pflug, Reitplatzabzieher und anderen ausgestattet werden.

Wie Lipco mitteilt, arbeitet der Hersteller an einer verstellbaren Portalachse, mit der die dritte Generation des M-Tracs ausgestattet sein soll. Auch wird das neue Modell mehr Bodenfreiheit haben.

Neue Benzin-Einachser

Doch auch bei konventionellen Einachsern gibt es neue Entwicklungen. Agria hat auf der Demopark 2017 den Prototypen eines neuen Einachsers vorgestellt: Den Agria 6400 mit Elektrohybrid-System und Zero-Turn-Funktion zum Drehen auf der Stelle. Es sei der Start in die nächste Generation der stufenlosen Fahrantriebe bei Einachsern. Agria will das Modell demnächst mit 9,5 und 13 PS mit Benzinmotor oder mit Dieselmotor und 10,5 PS anbieten. Der Fahrantrieb erfolgt über zwei Elektromotoren, während das Mähwerk von einem Benzinmotor angetrieben wird. Bei der Antriebstechnik greift Agria auf die Entwicklungen der Mähraupen zurück, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. An den 6400 lassen sich über das Schnellkupplungssystem verschiedene Anbaugeräte für den Garten- und Landschaftsbauer sowie für kommunale Einsätze montieren.

Neu bei Kersten ist der UBS Hydro 16 Neo, ein vollhydraulisches Einachs-Trägerfahrzeug mit 16 PS Leistung und Vanguard-Motor. Der Führungsholm Z-Flex ist in zwei Ebenen winkelverstellbar und lässt sich an die Fahrergröße anpassen. Das Gerät erfüllt nach Unternehmensangaben heute schon die Europanorm EN 12733: Beim Betätigen der Totmannschaltung steht der Antriebsstrang, während der Motor im Leerlauf weiterläuft. Während der Fahrt ist ein Ein- und Abschalten des Nebenantriebs möglich. Der Einachser ist hangtauglich bis 30° Steigung.

Der Hydromäher RM16 Dualdrive ist ein hydrostatisch angetriebener Einachsmäher von Reform. Die neu entwickelte Steuerung Dualdrive zeichnet sich durch zwei getrennte Bedieneinheiten aus: Am linken Holm wird die Fahrtrichtung bestimmt. Am rechten Holm bestimmt der Bediener die optimale Geschwindigkeit. Beide Werte lassen sich elektronisch einstellen. „Somit gibt es eine klare Bedienstruktur, was wiederum der Ergonomie und der Sicherheit zugutekommt“, urteilte die Demopark-Jury, die den Mäher mit der Silbermedaille auszeichnete. Der Hydromäher mit 14 PS wurde für hohe Flächenleistung in Steilhanglagen entwickelt. Ein tiefer Geräteschwerpunkt, ein durch die Achsposition optimales Balkenauflagegewicht und das neue Soft-Holmlager sollen kräfteschonendes und effizientes Arbeiten auch über lange Einsatzzeiten ermöglichen, verspricht der Hersteller.

Toro bietet mit dem Mid-Size-Geräteträger einen neuen Einachser mit Kawasaki-Motor und Elektrostart an. Er fährt bis 10 km/h schnell und kann Mähwerke mit Seitenauswurf von 81 bis 122 cm aufnehmen.

Der Toro Gestrüppmäher BRC-28 mit 14,5 PS ist ebenfalls ein Einachser mit E-Start und hydrostatischem Fahrantrieb. Das Mähwerk ist pendelnd aufgehängt, was das Manövrieren auf unebenem Gelände erleichtern soll.

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Die Hangspezialisten: Mähraupen mit Fernsteuerung

Der neue Agria 9500 ist demnächst erhältlich. Die ferngesteuerte Mähraupe ist das neue Einstiegsgerät des Kommunaltechnikanbieters. Der Hochgrasmäher hat eine Leistung von 13 PS, die ein Benzinmotor liefert. Das Raupenfahrwerk wird von zwei Elektrofahrantrieben mit je 48 Volt angetrieben. Der 9500 hat eine Arbeitsbreite von 70 cm und mäht an Hängen bis 45°.

Ebenfalls in Eisenach präsentierte Berti den funkferngesteuerten E-Trail. Er ist ausgestattet mit einem Dieselmotor von Yanmar mit drei Zylindern, einer Leistung von 38 PS, unabhängigen hydrostatischen Raupenketten, Kolbenpumpen und Flüssigkeitskühlung.

Das Fahrzeug wird durch den Hydraulik-Mulcher ET/M von Berti vervollständigt. Der Mulcher ist aus widerstandsfähigem und verschleißfestem Stahl gefertigt und hat 1,30 m Arbeitsbreite. Der Rotor ist elektronisch ausgeglichen und mit Hämmern sowie stützenden Gleitplatten aus verschleißfestem Material ausgestattet. Das Gerät kann pflanzliche Rückstände wie Gras, Büsche, Schilf und Holzwerkstoffe bis zu einem Durchmesser von circa 6 bis 8 cm zerkleinern.

Jede Funktion des Fahrzeugs sowie der Schneidemaschine lässt sich aus einer Entfernung von bis zu 150 Metern dank einer tragbaren Konsole mit zwei proportionalen Joysticks und weiterer proportionaler sowie unabhängiger Steuerung fernsteuern.

Bis zu 55 Grad Neigung kann die Mähraupe Herb-Hy des italienischen Herstellers Hymach arbeiten, die Menke Umwelttechnik ausstellte. Ein neues Modell ist der Herb-Hy 50 mit 50 PS. Der Kraftstofftank fasst 23 l. Der Raupenantrieb besteht aus zehn Laufrollen und vier Antriebskettenrädern. Er kann in der Breite verstellt werden. Die Mähraupe lässt sich wie andere Modelle mit verschiedenen Raupenketten ausstatten: Mit Gummi für bodenschonendes Arbeiten, mit Stahleinlagen auf der Außenseite oder mit Nocken für extreme Neigungen.

Das erste Mal in Aktion hat der Arealmaschinenhersteller Kersten aus Rees in Eisenach seine neue Hybrid-Mähraupe in zwei Ausführungen gezeigt. Ausgestattet mit einem Benzinmotor für die eigentlichen Mäharbeiten ist die Mähraupe zusätzlich mit einem starken Akku ausgerüstet, der bei Benzinbetrieb gleichzeitig geladen wird. Der Akku wird genutzt, um das Gerät zum Beispiel leise vom Abstellbereich zum Einsatzort zu fahren oder während der Arbeiten in flachem Gelände zu betanken. Auch während der eigentlichen Mäharbeiten ist der Antrieb elektrisch. Die Reichweite des Elektroantriebs beträgt etwa einen Kilometer.

Gesteuert wird die Mähraupe über eine Multifunktions-Fernbedienung mit Zweihandsteuerung. Zwei Geräte in verschiedenen Größen stehen zur Verfügung: Variante 1 mit 13,5 PS-Motor mit einer Schnittbreite von 65 cm bei einer variablen Schnitthöhe von 25 bis 120 mm. Variante 2 mit 20,8 PS verfügt über eine Arbeitsbreite von 110 cm bei einer variablen Schnitthöhe von 65 bis 150 mm. Einsetzbar ist die Mähraupe nicht nur in flachem Gelände, sondern wegen ihres tiefen Schwerpunkts auch in Hanglagen bis 50 Grad Steigung.

Mit dem „Multitec“ hat Lipco auf der Demopark eine neue Art von Geräteträger präsentiert. Das Gerät auf Raupenbasis ist funkgesteuert. Die Funksteuerung hat eine Reichweite von 300 m. Mit seiner Außenbreite von nur 80 cm passt der Multitec durch viele Gartentore. An das Trägerfahrzeug lassen sich über 30 Geräte anbauen. Wegen des möglichen Anbaus von Kippmulde und Pritsche kann der Multitec auch zum Dumper werden. Aber auch alle anderen Anbaugeräte von Lipco können an dem Raupenfahrzeug genutzt werden.

Der italienische Funkraupenspezialist MDB bietet zusammen mit der Vogt GmbH schon seit einigen Jahren eine komplette Produktpalette an ferngesteuerten Mähern an. Je nach Einsatzspektrum können Maschinen mit Dieselmotoren von 25 bis 60 PS ausgewählt werden.

Dank der Quick-Release Schnell- wechselaufnahme von MDB kann innerhalb weniger Minuten zwischen verschiedenen Arbeitswerkzeugen gewechselt werden.

So kann der Bediener beispielsweise schnell von einem Schlegelmulchkopf auf einen Forstmulcher oder eine Baumstumpffräse wechseln. Sind spezielle Mähverfahren gewünscht, kann zwischen Mulcher, Scheibenmähwerk oder Doppelmessermähwerk gewählt werden. Aber auch weitere Anbaumaschinen wie z.B. Holzhäcksler, Seilwinden, Kehrmaschinen oder Schneeschilder bzw. Schneefräsen für den Winterdienst lassen sich einsetzen.

Eine große Mähraupe mit Fahrerkabine ist der Pistenbully 100 SCR Allseason des Herstellers Kässbohrer. Die Firma Mera Rabeler aus Stelle (Niedersachsen) baut die Maschine mit 204 PS für den Ganzjahreseinsatz um. Denn Schneeraupen für den Einsatz auf der Piste sollen möglichst nur bis zu einer Außentemperatur von 12°C fahren, darüber hinaus erhitzt der Motor zu stark. Außerdem sind die Maschinen nicht gegen Staub geschützt. Das Modell Allseasons erfüllt die Abgasnorm Tier 4i. Das Kettenfahrwerk ist voll gefedert und passt sich laut Mera gut an den Boden an. Der Bodendruck liegt auch dank der vierten Laufachse bei unter 85 g/cm2 mit Anbaugeräten. Die Raupe klettert an Hängen mit bis zu 50 Grad Neigung. Beim Einsatz einer Winde ist noch mehr Steigung möglich.

Mulcher für Rasen und Wildkraut

Agritec will mit dem Schlegelmäher GS20 den Bedürfnissen von Kommunen, Dienstleistern und Garten- und Landschaftsbauern entgegenkommen. Sie wünschen sich ein sauberes Schnittbild mit schneller Verrottung des Schnittgutes, so der Hersteller. Der GS20 ist ein Mulcher für den Frontanbau an kompakten Trägerfahrzeugen und Großflächenmähern. Das Gehäuse ist rund. Zusammen mit der hohen Rotordrehzahl soll das bewirken, dass das Gras ohne Klumpenbildung fein zerkleinert hinter der Heckwalze abgelegt wird. Eine Gummischürze verhindert den Austritt von Steinen. Der GS20 ist mit einem Vierkantrotor ausgestattet, der bei Betriebsdrehzahl elektronisch gewuchtet wird und daher sehr ruhig laufen soll.

Den Mulcher gibt es in drei Ausführungen: GS20-110FG mit 110 cm Arbeitsbreite, GS20-130FG (130 cm) und GS20-150FG (150 cm).

Bei Berti relativ neu im Programm ist der Mulcher Park/FX für Bagger von 6 bis 11 Tonnen. Dieses Modell besitzt einen Rotor mit festen Zähnen und ist imstande, Büsche, Äste und Stämme mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm zu schneiden und zu schleifen. Berti bietet es in den zwei Betriebsgrößen 80 und 100 cm an. Hergestellt wird es aus speziellem, sehr widerstandsfähigem Stahl mit Kolbenmotoren, stützenden Gleitplatten aus Antiverschleißmaterial und Schneidezähnen mit Einsätzen aus Hartmetall. Dank des integrierten Ventilblocks „Fluid-Box“ soll die Maschine in der Lage sein, den Hydraulikfluss bei maximaler Leistung zu optimieren.

Dabekausen hat mit dem PA 3430 Versi und dem PA 4030 Versi zwei neue Auslegermäher mit 3,44 bzw. 4 m waagerechter Reichweite im Programm. Sie sind geeignet für Kommunalfahrzeuge mit einer Leistung ab 18 kW (25 PS) und Dreipunktanbaumöglichkeit. Der Antrieb erfolgt über die fahrzeugeigene Hydraulikanlage. Gesteuert werden die Mäher über das Trägerfahrzeug.

Für den Ausleger-Böschungsmäher McConnel Baureihe 75 hat Dabekausen die silberne Innovationsmedaille gewonnen. Die Besonderheit bei den Modellen PA7275VFRT und PA8075VFRT ist laut Jury die Kühlung: Ölablagerungen werden dank guter Entlüftungsleistung und niedriger Durchflussgeschwindigkeit des Hydraulik-Öltanks vermieden. Außerdem wurde der Kühlluftstrom durch die Anordnung von Umlenkblechen in den Öltank optimiert. Die waagerechte Reichweite beträgt maximal 7,20 bzw. 8 m.

Dücker hat in Eisenach 15 neue Schlegelmäher der Baureihe VMS ausgestellt. Sie haben Arbeitsbreiten von 1,20 (VMS 1200) bis 2,50 m (VMS 2500) und sind für Schleppergrößen ab 22 kW Leistung geeignet. Wahlweise gibt es die Modelle mit Gelenkwellen- oder Hydraulikantrieb. Sie sind ausgestattet mit wartungsfreien Lagern an der Tastrolle, der Schlegelwelle und einer neu entwickelten Schlegelwellenlagerung. Optional ist die montierte Verschleißschutzeinlage. Dücker bietet eine Front- und eine Heckanbauvariante an. Beim Frontanbau lässt sich die Tastrolle nach hinten versetzen, so dass das Mulchgut vor der Tastrolle abgelegt wird. Das soll gerade beim Einsatz in Trockenperioden die Staubentwicklung reduzieren.

MU-E Vario ist ein neues Mulchgerät von Müthing für Kompakttraktoren und Trägerfahrzeuge mit 25 bis 60 PS Leistung. Die Geräte für den Front- oder Heckanbau haben 1,20 bis 2,0 m Arbeitsbreite. Eine zweite Kurzhäckselleiste soll dafür sorgen, dass das Mulchgut extra kurz gehäckselt wird und schnell verrottet. Zudem gibt es eine Kurzschnittklappe für den Einsatz im Feinschnitt. Dank der pendelnden Aufhängung sollen die M-Hartmetallschäkelmesser unempfindlich gegenüber Fremdkörpern sein. Ein Wickelschutz soll das Aufwickeln von langfaserigem Material an dem innenliegenden Rotorlager verhindern.

Mulag hat in Eisenach den Leitpfostenausmäher MLM 200 vorgestellt. Mit ihm können Kommunen oder Dienstleister Schutzplanken, Leitpfosten und Verkehrszeichen ausmähen. Der MLM 200 lässt sich am Frontausleger anbauen und reicht ca. 2,5 m weit.

Weitere Maschinen für die Landschaftspflege

Zum Sammeln von Gras und Laub ist der neue Gras- und Laubsauger GS 1S von Eco Technologies geeignet. Dank der Wendigkeit kann er auch auf schwer zugänglichen Grünlandflächen eingesetzt werden, verspricht der Hersteller. Auch sei die Saugturbine sehr leise, weshalb er auch in Wohngebieten oder bei Schulen zu keiner Lärmbelästigung führe. Den Sammelbehälter aus Stahl gibt es mit 1.000 oder 1.250 l Volumen. Die Entleerungshöhe beträgt 2 m. Über den transparenten Saugschlauch kann der Fahrer den Materialfluss beobachten. Dank zusätzlicher Ausblasflächen soll der Sammelbehälter komplett gefüllt werden können.

Neu bei Stoll ist das Laubverladegebläse LVG 372 zum Einhängen an Fahrzeugbordwände. Der Auswurfbogen lässt sich um 360° drehen. Damit sollen sich die Ladepritsche oder der Behälter vollständig füllen lassen. Zudem gibt es einen Handschlauch mit 5 m Länge und 20 cm Durchmesser. Der Honda-Motor leistet 13 PS.

Als weitere Neuheit hat Stoll in Eisenach den Aufbausauger Typ K 600 für Knickschlepper vorgestellt. Die geräuschreduzierte Flüsterturbine verursacht weniger als 80 dB Lärm. Mit dem Gerät kann der Fahrer in einem Arbeitsgang Mähen und Saugen, um Gras oder Laub aufzunehmen. Der Container fasst 600 l.

Als Prototyp hat Tielbürger in Eisenach den Wiesenmäher T500 mit 50 cm Schnittbreite vorgestellt. Er ist mit zwei Gleitkufen ausgestattet. Die Höhe lässt sich vierfach verstellen. Tielbürger arbeitet jetzt an einem Schnellwechselsystem, damit der Wiesenmäher sich auch an Rasentraktoren anbauen lässt.

Mera bietet neuerdings die Reihenrodungsfräse RF für das effektive Roden von Stubben und Wurzelstöcken an, z.B. zur streifenweisen Rekultivierung von Weihnachtsbaum- oder Obstkulturen. Die Arbeitsbreite beträgt 55 cm, die Arbeitstiefe bis zu 30 cm. Als Trägerfahrzeug sind Traktoren ab 60 bis 70 bis maximal 150 PS geeignet. Ebenfalls zum Stubbenfräsen ist die SGR-13 von Toro entwickelt worden. Sie ist mit einem Hondamotor GX390 ausgestattet. Das Fräsrad hat einen Durchmesser von 24 cm. Die Fräse arbeitet von 36 cm über der Bodenoberfläche bis 28 cm darunter.

Ein neuer Häcksler von TS Industrie ist der WS16-35D mit 34 PS (Kubota-Dieselmotor). Er häckselt Äste und junge Bäume bis 16 cm Durchmesser. Der Einfülltrichter lässt sich zum Transport einklappen. Der Auswurfkamin ist um 270 ° schwenkbar. Auch der WS16-35D arbeitet mit Cutting Disk: Zwei stufenlos nachstellbare Schneidmesser sind in einer Hackscheibe montiert und werden exakt an eine Gegenschneide eingestellt. Die damit hergestellten Hackschnitzel sollen sich als Abdeck- oder Heizmaterial verwenden lassen.

Die Internetadressen der genannten Firmen

Agria: www.agria.de

Agritec: www.agritec.de

Berti: www.bertima.it

Dabekausen: www.dabekausen.com

Dücker: www.duecker.de

Eco Technologies: www.ecotech.at

Kersten: www.kersten-maschinen.de

Köppl: www.koeppl.com

Lipco: www.lipco.com

Menke: www.menke-umwelttechnik.de

Mera: www.mera-rabeler.de

Müthing: www.muething.com

Mulag: www.mulag.de

Reform: www.reform.at

Stoll: www.stoll-landschaftspflege.de

Tielbürger: www.tielbuerger.de

Toro: www.toro.com

TS Industrie: www.ts-industrie.eu

Vogt: www.vogtgmbh.com


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