Bucher Industries:

Robuste Geschäftsentwicklung in 2020

Konzernumsatz rückläufig – Auftragslage bei Kuhn hat sich verbessert

Bucher Industries: Robuste Geschäftsentwicklung in 2020

Kuhn ist international aktiv – hier ist die gezogene Direktsämaschine Quadra Air Flow im Einsatz.

Im ersten Halbjahr ging die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries im Zuge der Ausbreitung von COVID-19 deutlich zurück. Ab der Jahresmitte kam es zu einer Erholung, die sich gegen Ende des Berichtsjahrs verstärkte. Auftragseingang und Umsatz blieben jedoch insgesamt rückläufig. So gibt Bucher Industries für den Zeitraum von Januar bis Dezember einen Umsatz von 2.741 Mio. sfr (2.561 Mio. Euro) an, was einen Rückgang von 11,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Auftragseingänge gingen mit minus 5,7 Prozent auf 2.838 Mio. sfr (2.652 Mio. Euro) zurück.

Mit einem Umsatzanteil von knapp 40 Prozent ist die Kuhn Group der größte Geschäftsbereich innerhalb von Bucher Industries. In dieser Division meldet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von minus 3,6 Prozent auf 1.094 Mio. sfr (1.021 Mio. Euro). Bei den Auftragseingängen kann das Unternehmen eine Steigerung von 13,1 Prozent auf insgesamt 1.290 Mio. sfr. (1.256 Mio. Euro) verzeichnen.

Der Landtechnikmarkt zeigte sich im Berichtsjahr widerstandsfähig. Nach den unsicheren Frühjahrsmonaten setzte ab Mitte des Jahres eine starke Erholung ein. In Europa und Nordamerika waren die Marktbedingungen in der Milch- und Viehwirtschaft dank angemessener Produzentenpreise und staatlicher Unterstützung insgesamt zufriedenstellend. In Europa litt der Ackerbausektor unter rückläufigen Erntevolumen, präsentierte sich aber insgesamt stabil. Das Einkommen der US- Landwirte stieg dank großzügiger Direktzahlungen deutlich an. Zusätzlich sorgten gegen Ende der Berichtsperiode kräftig ansteigende Preise für Feldfrüchte für neuen Optimismus. In Brasilien war die Geschäftslage weiterhin sehr gut. Insgesamt nahm der Auftragseingang von Kuhn Group stark zu, was unter anderem auf niedrige Händlerbestände zum Saisonende zurückzuführen war.

Weitere Artikel zum Thema

weitere aktuelle Meldungen lesen