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Minimale Veränderung im Oktober

CEMA Business Climate Index liegt mit -32 Punkten einen Punkt unter dem Vormonatswert

Europäische Landmaschinenindustrie: Minimale Veränderung im Oktober

Die Höfe der Händler sind gefüllt, die Verkäufe gestalten sich aber schwierig.

Aktualisiert am

Der allgemeine Geschäftsklimaindex für die Landmaschinenindustrie in Europa bleibt im negativen Bereich und hat sich nach den starken Rückgängen der Vormonate im Vergleich zum September kaum verändert. Im Oktober sank der Index von -31 Punkten auf -32 Punkte (auf einer Skala von -100 bis +100).

Die Umfrage bestätigt einmal mehr, dass die direkten Kunden der Hersteller, die Händler, ihre zahlreichen Aufträge nicht an die Endkunden weitergeben können und so von einer Unterversorgung in ein rekordverdächtiges Überangebot gerutscht sind. Der Umfrage zufolge sind die Händlerbestände in den meisten europäischen Märkten inzwischen höher als im Jahr 2019, das aufgrund hoher Händlerbestände in die Geschichte einging.

Stärkste Rückgänge in Mittel- und Osteuropa

Demnach gibt es keinen einzigen europäischen Markt, für den eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer positive Umsatzerwartungen hätte. Die stärksten Rückgänge werden für die Märkte in Mittel- und Osteuropa erwartet. Frankreich liegt im Marktranking weiterhin vor Deutschland.

Europäische Landmaschinenindustrie: Minimale Veränderung im Oktober

Nur 20 Prozent der Umfrageteilnehmer bewerten die aktuelle Geschäftslage gut, fast 60 Prozent rechnen mit einem Umsatzrückgang in den nächsten sechs Monaten. Und mit Blick auf die kommenden Auftragseingänge (ein Indikator, der nicht in die Berechnung des Gesamtbarometerindex einfließt) erwarten fast 70 Prozent weitere Rückgänge.

Immerhin wollen rund 80 Prozent der Befragten den derzeitigen Mitarbeiterstand beibehalten. 13 Prozent der Landmaschinenhersteller wollen Personal abbauen. Sieben Prozent wollen das Personal aufstocken.


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