Das TIZ wurde 2002 gegründet. Die Gesellschafter der TIZ Landl Grieskirchen GmbH sind der Gemeindeverband Grieskirchen, St. Georgen, Tollet, Pöttinger Landtechnik GmbH und die Standortagentur Business Upper Austria mit je einem Drittel der Anteile. Das TIZ Landl und Pöttinger als Leitbetrieb betreiben in enger Kooperation ein modernes Forschungs- und Versuchszentrum. Seit vielen Jahren genießt es auch international einen sehr guten Ruf. Die Schwerpunkte des Testzentrums sind der Prototypenbau, der praktische Versuch zur Felderprobung sowie die Mess- und Prüftechnik. In der Mess- und Prüftechnik werden neben Pöttinger Landmaschinen auch Testprojekte in Zusammenarbeit mit der TIZ Landl GmbH für externe Kunden durchgeführt. Die Aufgabe des Testzentrums ist – im Zuge der Entwicklung von Landmaschinen – die Generierung von Know-how für die Serienüberleitung sowie die Zusammenarbeit mit Testbetrieben. Darüber hinaus wird die Festigkeitsüberprüfung über die Lebensdauer unter Einsatzbedingungen wie im Feld auf den Prüfständen durchgeführt.
Der neue Gebäudeteil (TIZ 3) sorgt für zusätzliche Kapazitäten und umfasst eine Hallenfläche von 1.800 m2. Davon sind 1.300 m2 alleine für Prüftechnik vorgesehen, der Rest wird vom Musterbau benötigt. Zur Ausstattung zählen ein 30 x 12 m großes Bauteileprüffeld für individuelle Prüfstandsaufbauten sowohl für die Kundschaft der TIZ Landl GmbH als auch für Pöttinger Landmaschinen. Die Prüfzylinder werden durch ein Hydraulik-Aggregat mit einer elektrischen Leistung von 400 kW mit Energie versorgt. Mit zwei 10 t-Kränen können komplett montierte Maschinen auf den Prüfstandsaufbau gehoben werden. Im ersten Stock befinden sich auf einer Fläche von 500 m2 moderne Büros und Besprechungsräume, in denen die Prüftechniker von Pöttinger und der TIZ Landl GmbH in enger Kooperation die Prüfprojekte steuern und planen.
Das Testzentrum verfügt über die modernsten Bauteileprüfanlagen, die Pöttinger für die intensive Erprobung der Landmaschinen betreibt. Die TIZ Landl GmbH bearbeitet auch Prüfaufträge von Fremdfirmen aus vielen Ländern, die vom Prüf-Kow-how aus der Landtechnik profitieren. Mit dem Zubau wird der Prüfumfang vor allem für den umfangreichen Arbeitslasttest von kompletten Maschinen erweitert. Darüber hinaus bedeutet es den Einstieg in Testszenarien für die Elektromobilität inklusive des Tests von Hochvoltkomponenten.







