Magazin Landtechnik

KTBL :

Immer mehr kann automatisiert werden

Fachtagung „Robotics und Automatisierung im Gartenbau“ bot umfassendes Programm

KTBL: Immer mehr kann automatisiert werden

Der große Bruder des Oz (Mitte) heißt Dino und soll auch auf größeren Betrieben Unkraut beseitigen, in dem er mehrere Reihen gleichzeitig bearbeitet.

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) lud Mitte September zur Fachtagung „Robotics und Automatisierung im Gartenbau“ nach Erfurt ein. Unter Mitwirkung der Fachhochschule Erfurt wurde den über 150 Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm aus Wissenschaft und Praxis präsentiert.

Neben den Innovationen der letzten zehn Jahre und aktuellen Entwicklungen zu hochspezialisierten Lösungen im Gewächshaus wurden aus den verschiedenen Anbausparten des Gartenbaus Automatisierungslösungen vorgestellt. Ob Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen, automatisierte Ernte von Paprika, Blumenkohl und Einlegegurken oder der Einsatz autonomer Systeme in Baumschulen – die Entwicklungen auf diesem Sektor und Forschungsvorhaben sind vielfältig und vielversprechend. „Obwohl noch nicht alle Kultur- und Erntemaßnahmen im Gartenbau automatisiert durchgeführt werden können, haben die Vorträge gezeigt, dass mit modernen Sensoren und großem Knowhow auch komplexe Situationen mehr und mehr automatisiert werden können. Die Entwicklungen benötigen aber immer vom Startpunkt bis zur Einsatzreife Zeit, Geduld und finanzielle Unterstützung“, so Prof. Dr. Thomas Rath vom Labor für Biosystemtechnik (BLab) der Hochschule Osnabrück in seinem Fazit zur Tagung.

Die Präsentationen können im PDF-Format auf der Homepage des KTBL unter www.ktbl.de im Bereich „Über Uns – Tagungsergebnisse“ kostenfrei heruntergeladen werden.

Direkter Link www.ktbl.de/inhalte/themen/ueber-uns/das-ktbl/tagungsergebnisse/robotics1/


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