Magazin Landtechnik

Fendt :

Goldmedaille für den elektrischen Schmalspurschlepper

Gleich zum Messestart der Intervitis/Interfructa/Hortitechnica am 04.11 hat der Deutsche Weinbauverband und die DLG den Fendt e100 Vario als innovative Neuheit ausgezeichnet.

Fendt: Goldmedaille für den elektrischen Schmalspurschlepper

Von links: Klaus Schneider (Präsident des Deutschen Weinbauverbandes), überreicht den Innovationspreis in Gold an Roland Schmidt (Vice President Marketing Fendt) und Walter Wagner (Leiter Fendt Traktorenentwicklung) zusammen mit Carolin Klöckner (Deutsche Weinkönigin 2018) und Günther Oettinger (EU-Kommissar für Haushalt und Personal).

Vom 04. bis 06. November hat auf dem Messegelände Stuttgart wieder die Intervitis/Interfructa/Hortitechnica stattgefunden. Gleich zum Messestart der Leitmesse für die technische Erzeugung von Wein, Früchten und Sonderkulturen am 04.11 hat der Deutsche Weinbauverband e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) herausragende Neu- und Weiterentwicklungen ausgezeichnet, die zum Fortschritt in der Wein-, Fruchtsaft- und Sonderkulturbranche beitragen. Die Besten wurden von einer internationalen, unabhängigen Jury mit dem Innovationspreis in Gold und Silber ausgezeichnet und von EU-Kommissar Günther Oettinger verliehen.

Den Innovationspreis in Gold erhielt der Fendt e100 Vario von der AGCO GmbH aus Marktoberdorf. Es ist der erste vollelektrifizierte Schmalspurschlepper im Weinbau. Die Jury bewertet diese Neuentwicklung als eine entscheidende Verbesserung des aktuellen (mit Verbrennungsmotor ausgestatteten) Schlepperstandards. Die Batterien des Fendt e100 Vario ermöglichen eine Nutzung im Realbetrieb von bis zu sechs Einsatzstunden und können über genormte Schnittstellen schnell aufgeladen werden. Durch die Ladung der Batterien mit regenerativen Energien können Kosten reduziert werden. Auch die Punkte Reduzierung von Staubpartikeln/Stickoxiden/der CO2 Bilanz, Lärmemission und Vibration während des Fahrens stellen einen großen Vorteil gegenüber der normalen Bewirtschaftungsform dar. Trotz vollem Drehmoment kann die Vorfahrtgeschwindigkeit feiner gesteuert werden und dadurch die Arbeitssicherheit erhöht werden. Viele elektrische und konventionelle, bereits vorhandene Anbaugeräte können an den Fendt e100 Vario angeschlossen werden, der ab dem Motor wie ein konventioneller Schlepper konzipiert ist.

„Derzeit produzieren wir im Bereich Forschung- und Entwicklung einige Modelle des Fendt e100 Vario für unsere eignen Tests“, so Walter Wagner, Leiter der Fendt Traktorenentwicklung. „Das heißt, wir lernen mithilfe dieser Modelle mehr über Einsatzmöglichkeiten und Rentabilität eines Elektrotraktors.“ Fendt will in verschiedenen Einsätzen wichtige Erkenntnisse über das Einsatzspektrum des Schleppers gewinnen. Ein Bereich sei auch der Wein- und Obstbau. Die derzeit üblichen Arbeitsgeräte können dabei genauso angebaut werden, denn der Fendt e100 Vario ist im Aufbau wie eine 200er Baureihe.


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