Magazin Wirtschaft

Europäische Union :

Markt für Landtechnik um 8 Prozent gewachsen

Der Landtechnikmarkt in der Europäischen Union hat 2007 einen deutlichen Aufschwung verzeichnet. Nach jüngsten Schätzungen des Europäischen Verbandes der Landmaschinen- und Traktoren-Hersteller (CEMA) dürften im laufenden Jahr in der EU-27 Landmaschinen im Gesamtwert von 20,2 Mrd. abgesetzt werden, was im Vergleich zu 2006 eine Steigerung um 8 % bedeutet. Der Gesamtabsatz von Traktoren soll im Jahresvergleich um 3 % auf 164.000 Stück zunehmen. Das Umsatzwachstum im gesamten europäischen Raum spiegle ein gutes Jahr wieder, das die Bauern ermutigt habe, in effizientere Maschinen zu investieren, die die Produktionskosten reduzierten und zugleich ein höheres Maß an Sicherheit und Umweltschutz böten, stellte die CEMA in einer Pressemitteilung fest.

Die Hersteller hätten mit starken Preisanhebungen für Metalle und Erdölprodukte zu kämpfen, was ihre Produktionskosten in die Höhe getrieben habe. Dennoch zeigt sich die CEMA auch für das nächste Jahr sehr zuversichtlich. Gemäß ihrer derzeitigen Einschätzung wird der Landmaschinenmarkt der EU-27 im Jahr 2008 um weitere 5 % wachsen. Der neu gewählte CEMA-Präsident Frederiko Corradini betonte, der Verband unterstütze nachhaltig eine harmonisierte europäische Gesetzgebung für die Landtechnik. „Wir wollen ein hohes Maß an Sicherheit für unsere Kunden und für den Umweltschutz – aber auf Basis realistischer Lösungen, die weder unsere Wettbewerbsfähigkeit beschränken, noch sich negativ auf Produktverbesserungen zum Nutzen einer effizienten europäischen Landtechnik auswirken“, erklärte Corradini.


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