Magazin Landtechnik

BayWa :

Neubau in Sachsen

Die BayWa AG investiert im sächsischen Neumark zwei Millionen Euro in neues Landtechnikzentrum. Neumark gehört zu den ersten Standorten, die die BayWa Anfang der 1990er Jahre in Ostdeutschland übernommen hat.  

BayWa: Neubau in Sachsen

Am symbolischen Spatenstich nahmen teil (v. l.): Markus Bollmann, Projektleiter Freyler Industriebau; Holger Schneider, Werkstattleiter BayWa Neumark; Tilo Dörfler, BayWa Regionalleiter Sachsen West; Marion Dick, Bauamtsleiterin Gemeinde Neumark; Prof. Dr. Siegfried Kluge, stellvertretender Bürgermeister Gemeinde Neumark; Peter Wollmann, BayWa Baumanagement; Reinhold Bichle, BayWa Spartengeschäftsführer Technik Sachsen, Manfred Pröbstle, Fendt Regionalvertriebsleiter Süddeutschland; Walter Fastenmeier, Leiter Gebäude- und Anlagentechnik BayWa Baumanagement; Werner Gansohr, Geschäftsbereichsleiter Freyler Industriebau.

Der offizielle Startschuss für das neue BayWa Landtechnik- und Servicezentrum in Neumark ist gefallen: Unweit vom jetzigen BayWa Technik- und Agrarstandort an der Werdauer Straße 26 wird in den kommenden Monaten ein Ensemble aus Werkstatt, Ausstellungsfläche und Verkaufsräumen entstehen. Der Einzug ist für das erste Halbjahr 2020 geplant. Die BayWa-Sparte Technik beschäftigt in Neumark 14 Mitarbeiter inklusive Auszubildende.

Das neue Landtechnik- und Servicezentrum wird eine Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratmetern haben und damit mehr als doppelt so groß sein wie bisher. Eine Kalthalle, die die BayWa heute schon zur Hälfte nutzt, soll komplett in den neuen Standort integriert werden. Denkbar wäre zum Beispiel eine Nutzung als Ausstellungsfläche, Lagerfläche oder Prüfhalle für Gerätekontrollen wie den Spritzen-TÜV. Dank einer verkehrstechnisch besseren Anbindung an die Werdauer Straße wird der neue Technikstandort auch zur Entlastung des BayWa Agrarstandortes beitragen, der in Neumark unter der gleichen Adresse firmiert. Bisher nutzen Agrar- und Technikstandort eine gemeinsame Zufahrt und die Verkehrsbelastung auf dem Gelände ist vor allem in Spitzenzeiten wie zur Ernte hoch.

Neumark gehört zu den ersten Standorten, die die BayWa Anfang der 1990er Jahre in Ostdeutschland übernommen hat. Das Kundeneinzugsgebiet erstreckt sich bis ins Vogtland, nach Chemnitz und an die Thüringische Landesgrenze. Die Spartenregion Sachsen, zu der auch Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gehören, verfügte 2019 über insgesamt 58 Standorte (Agrar, Baustoffe, Energie, Technik, Verwaltung), von denen elf Technik-Standorte sind. Insgesamt ist die BayWa in Deutschland an rund 300 Orten vertreten, überwiegend im süddeutschen Raum.


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