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Weidemann :

Wie der Hund dem Herrchen

Konzeptstudie Intelligent Mulitfunctional Partner (imp) zum Thema Automatisierung

Weidemann: Wie der Hund dem Herrchen

Kleiner imp – Schritt zur Automatisierung. Mit der Konzeptstudie greift Weidemann das Thema im Hinblick auf Multifunktionalität auf.

Auf der Agritechnica präsentierte Weidemann einen deutlichen Schritt hin zur Automatisierung: den imp (Intelligent Multifunctional Partner), der als Konzeptstudie auf einem Demoparcours präsentiert wurde. Dabei übernimmt das kleine, kompakte, batteriebetriebene Gerät Intelligent Multifunctional Partner (imp) auf einem zuvor frei definierten Weg das Futterranschieben komplett automatisiert, d. h. der Bediener bringt den imp an einen festgelegten Ort/Punkt und startet dann den zuvor programmierten Verlauf. In der Praxis kann diese Tätigkeit auf den räumlich fixen Futtertischen übernommen werden – ähnlich wie man es auch von anderen Robotersystemen im Stall bereits gewohnt ist. Der Vorteil des imp soll darin bestehen, dass man demgegenüber das Gerät multifunktional noch zu weiteren Arbeitsaufgaben auf dem Hof einsetzen kann.

Der imp kann drei Funktionsebenen abbilden: Der imp lässt sich entweder per Fernsteuerung vollumfänglich bedienen oder er kann als Verfolger eingesetzt werden. Dafür wird die menschliche Silhouette via Sensor eingelesen und der imp folgt dem Menschen, quasi wie ein Hund seinem Herrchen. Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn man das Gerät mit Dingen be- oder entladen will und dabei einen Streckenverlauf zurücklegt, wie beispielsweise beim Zaunaufstellen, Holzholen oder Mineralfutterverteilen. Für vollautomatisierte Arbeitsgänge wird der imp zuvor auf die festgelegte Route programmiert, absolviert diese selbstständig und stoppt am Ende automatisch.

Die Konzeptstudie imp ist als kleine multifunktionale Plattform zu bewerten und wird zunächst mit einer kippbaren Mulde als Aufsatz mit 180 kg Zuladung präsentiert. Das Gerät hat eine mechanische Schnellwechselaufnahme, an dem ein Schiebeschild zum Futter- oder Schneeschieben befestigt werden kann. Zudem kann der imp mit der Kugelkopfkupplung als kleine Zugmaschine eingesetzt werden – damit lassen sich Anhänger bis zu 1.600 kg bewegen und rangieren. Zukünftig denkbar sind natürlich auch weitere Anbauwerkzeuge

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Weidemann mit dem Lehrstuhl Agrarsysteme der Technischen Universität München und der Firma Innok Robotics, Regensburg. „Weidemann hat es sich zum Ziel gesetzt, in der Entwicklung stets vorn mit dabei zu sein. Ein Hauptziel der Automatisierung besteht darin, den Fahrer oder Bediener soweit wie möglich zu entlasten. Wir wollen die imp-Konzeptstudie nutzen, um mit unseren Kunden in einen Dialog zu kommen und die Potentiale der aktuellen Automatisierungstechnologie auszuloten,“ so Geschäftsführer Bernd Apfelbeck zu diesem Schritt in die Automatisierung.

www.weidemann.de


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