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Forges de Niaux :

Große Investitionen in ein neues Werk

Der Industriehof Scherenbostel übernimmt zusammen mit Geschäftsführer Laurent Pineda alle Aktien des französischen Scheibenherstellers.

Heinrich-Wilhelm Rodenbostel, Geschäftsführender Gesellschafter des Indusriehofs Scherenbostel, und Forges de Niaux Geschäftsführer Laurent Pineda übernehmen die Nachfolge des französischen Traditionsunternehmens, gegründet von der Familie Grenier, vertreten durch Alain Grenier (von links).

Heinrich-Wilhelm Rodenbostel, Geschäftsführender Gesellschafter des Indusriehofs Scherenbostel, und Forges de Niaux Geschäftsführer Laurent Pineda übernehmen die Nachfolge des französischen Traditionsunternehmens, gegründet von der Familie Grenier, vertreten durch Alain Grenier (von links).

Der Industriehof Scherenbostel meldet zusammen mit dem langjährigen Forges de Niaux Geschäftsführer Laurent Pineda die komplette Übernahme des französischen Scheibenherstellers Forges de Niaux. Bisher hielt der Industriehof 38 Prozent des Gesellschaftskapitals des Scheibenspezialisten. Die Aktienmehrheit hielt die fünfte Generation der Gründerfamilie Grenier. Auch der Geschäftsführer Laurent Pineda ist weiter als Gesellschafter beteiligt.

Mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 1,6 Mio. Scheiben und einem Jahresumsatz von 20 Mio. Euro mit 125 Mitarbeitern ist das Unternehmen der weltweit führende Anbieter von Scheiben aus der patentgeschützten Speziallegierung. Forges de Niaux exportiert 85 % seiner Werkzeuge für die Bodenbearbeitung. Davon gehen 35 % auf den europäischen Markt, 25 % in die USA und 15 % nach Asien. Zu den Kunden gehören namhafte nationale und internationale OEM. Durch das geschützte Verfahren der Rasterhärtung in Verbindung mit speziellen Stahllegierungen erreichen die Scheiben „Niaux 200“ eine Zugfestigkeit von über 2.000 N/mm2. Bis zum Jahr 2021 wird im französischen Pamiers bei Toulouse eine Scheibenproduktion entstehen. Für die Investition in eine neue 8.000 m2 große Halle für die Fertigung auf einer Fläche von 3,5 Hektar stehen 12 Mio. Euro bereit.


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