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Manitou :

Im Jahr 2017 Umsatz um fast 20 Prozent gesteigert

Manitou: Im Jahr 2017 Umsatz um fast 20 Prozent gesteigert

Aufgrund der vollen Auftragsbücher und robuster Märkte erwartet Manitou für 2018 ein Umsatzplus von zehn Prozent.

Über ein kräftiges Plus konnte sich der französische Umschlagtechnik-Spezialist Manitou in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres freuen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte die französische Gruppe ihren Umsatz um 35 Prozent. Mit 19 Prozent legten auch die Umsätze im Gesamtjahr 2017 ordentlich zu und stiegen auf insgesamt 1,59 Millarden Euro.

Wie Manitou dazu mitteilt, konnte die Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr ihre Marktanteile weltweit erhöhen. In Bezug auf die einzelnen Sparten habe die Baubranche das lebhafteste Wachstum hingelegt – angetrieben von der Marktdynamik und verstärkten Aktivitäten mit europäischen und nordamerikanischen Vermietunternehmen. In der Landwirtschaft sei die neue Produktlinie von Teleskopladern NewAg sehr erfolgreich gelaufen, wodurch Manitou seine Position in einem wieder lebhaften Markt habe stärken können. Im Industriebereich konnte der Konzern eigenen Angaben zufolge seine Stellung in den Segmenten Industrie und All-Terrain-Handling-Equipment weiter ausbauen.

Laut Michel Denis, Präsident und CEO der Gruppe, waren die Auftragsbücher von Manitou zum Jahresende 2017 mit mehr als 700 Millionen Euro auf Rekordniveau gefüllt.

Aufgrund der vollen Auftragsbücher und der robusten Verfassung der Märkte über alle geografischen Regionen und Geschäftsbereiche hinweg, prognostiziert der Firmenchef für das laufende Jahr ein weiteres Umsatzwachstum von zehn Prozent.

Zweistellige Zuwächse

Nach eigenen Angaben verzeichnete Manitou vergangenes Jahr in allen Vertriebsregionen zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz. Das kräftigste Plus konnte der Konzern in Nordeuropa einfahren, das Deutschland mit einschließt. Dort kletterte der Umsatz um 21 Prozent auf 602 Millionen Euro. 18 Prozent Zuwachs waren es in Südeuropa, wo der Umsatz 523 Millionen betrug. Was die verschiedenen Geschäftsbereiche der Gruppe angeht, so legte insbesondere die Sparte MHA mit Teleskopen und Arbeitsbühnen eine starke Entwicklung im vierten Quartal 2017 hin. Hier stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43 Prozent. Im Gesamtjahr 2017 konnte die Sparte Umsätze in Höhe von 1,1 Milliarden Euro generieren, was immerhin einem 21-prozentigen Zuwachs entspricht.

Die Kompaktgeräte-Sparte CEP erzielte im Vergleich zum vierten Quartal 2016 einen Umsatzanstieg von 31 Prozent auf 68 Millionen Euro. Insgesamt belief sich der Umsatz dieses Geschäftsbereiches in den 12 Monaten des Vorjahres auf 244 Millionen Euro und stieg damit um 20 Prozent gegenüber 2016.

Im Geschäftsbereich Services & Solutions (S & S) kletterten die Umsätze im Schlussquartal 2017 um neun Prozent. Im Gesamtjahr 2017 betrug das Plus 12 Prozent, so dass die Sparte 252 Millionen Euro zum Gesamtumsatz der französischen Gruppe beisteuern konnte.


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