Magazin Agritechnica 2007

Hardi :

Alles Einstellungssache

Mit AutoHeight folgt das Gestänge automatisch den Konturen der Fläche

Hardi: Alles Einstellungssache

Das AutoHeight System überwacht Ausleger und die Aufhängung. ...

... Der Hardi Selbstfahrer wird nun auch als Alpha i angeboten.

... Der Hardi Selbstfahrer wird nun auch als Alpha i angeboten.

Alle Hardi Anhängespritzen der Commander i Serie und die neue Selbstfahrer Alpha i können ab der Agritechnica 2007 mit Datentransfer ausgestattet werden. Das Hardi AutoHeight System sorgt dafür, dass die Gestängeausleger automatisch den Konturen der Fläche folgen, ohne dass der Anwender diese ständig im Auge behalten muss. Der Fahrer kann sich auf das Steuern konzentrieren und höhere Fahrgeschwindigkeiten sind möglich. Auch bei Nachtspritzungen wird die Arbeit erheblich erleichtert.

Der Anwender kann das System entweder in Relation zur Kultur oder zum Boden einstellen, dieses wird einfach durch Knopfdruck im Bedienkasten durchgeführt. Es werden mehrere Sensoren auf dem Gestänge montiert – sowohl auf den Auslegern als auch auf der Mittelsektion. Das AutoHeight System überwacht nicht nur die Ausleger, sondern auch die Aufhängung. Somit werden alle Gestängesektionen in der optimalen Höhe geführt.

Aufgrund der Kombination aus Sensoren und Proportionalventilen ist die Höhenkorrektur sachte, gleichmäßig und voll automatisch. Das System hat sich seit mehr als einem Jahr in Nordamerika und Australien im Praxiseinsatz bewährt und kann an alle Commander Anhängespritzen mit Force und Twin Force Gestängen montiert werden.

Solides Basismodell

Mit der Anhängespritze Navigator füllt Hardi die Lücke zwischen der Ranger und der Commander Serie. Diese neue Spritze bietet höhere Stabilität und ist entwickelt worden, um sie auch unter schwierigen Bedingungen weltweit einzusetzen. Qualität, einfache Handhabung, Sicherheit und Wertbeständigkeit sind deshalb die Schlagworte für die Navigator. Ausstattungen wie IntelliTrack Lenkung, Verstellachsen, moderne Hochleistungsfilter, Federung oder leistungsfähige Gestängeaufhängung können frei gewählt werden.

Die Gestängepalette umfasst drei Gestängetypen: Eagle von 18 bis 30 m, Delta von 18 bis 28 m und Pro von 12 bis 18 m. Die Navigator kann mit zwei verschiedenen Spritzcomputern ausgerüstet werden – dem HC 5500, einem modernen Vollrechner, der zum Einsatz kommt, wenn das Gerät mit IntelliTrack Lenkung ausgerüstet ist oder dem günstigen HC 2500.

Vielseitigkeit durch elektronische Komponenten

Der Hardi Selbstfahrer wird nun auch als Alpha i angeboten. Neben dem Headland Assist für die Gestängesteuerung am Vorgewende und der automatischen Gestängeführung AutoHeight ist es möglich, das Flüssigkeitssystem mit elektronischen Komponenten zu bestücken. PrimeFlow beispielsweise ist eine elektromotorische Einzeldüsenschaltung, die dem Praktiker viele Vorteile bietet. Neben der Möglichkeit, das Gestänge mit Spritzmittel zu füllen oder mit Spülwasser zu reinigen, können die Breiten der einzelnen Teilbreiten geändert und das Gerät somit auf verschiedene Abstandsauflagen eingestellt werden. Das System arbeitet mit bis zu 13 beliebig einteilbaren Teilbreiten. Die Besonderheit besteht in den neuen elektromotorischen Ventilen vor den Düsen. Kompakte Motorventile aus dem Automobilbereich öffnen und schließen die Düsen.

Darüber hinaus können die Alpha i Geräte mit dem voll- automatischen Innenreinigungssystem AutoWash ausgestattet werden. Per Knopfdruck kann der Anwender zwischen drei verschiedenen Reinigungsprogrammen wählen. Eine weitere Komponente stellt das AutoSectionControl System dar, das mit Hilfe eines GPS Receivers Doppelspritzungen vermeidet. Das System ist in Australien entwickelt worden und wird dort seit zwei Jahren mit großem Erfolg, auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten, eingesetzt.

Halle 15, Stand D 42


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