Landtechnik

Pöttinger

Über das Unternehmen Pöttinger

Pöttinger ist ein Hersteller von Landtechnik in den Bereichen Grünland und Bodenbearbeitung. Gegründet wurde das Unternehmen mit Sitz im österreichischen Grieskirchen 1871 von Franz Pöttinger, der anfangs Futterschneidemaschinen entwickelte und produzierte.

Entwicklungsgeschichte des Unternehmens Pöttinger

Um die Jahrhundertwende erfolgte die Ausweitung auf Produkte wie Mühlen, Pressen und Häcksler. In den 1950er Jahren stieg Pöttinger in die Serienproduktion von Heuladern und Schwadrechen ein. Ab 1963 entwickelte Pöttinger das bis dahin unbekannte Konzept des Ladewagens des Erfinders Weichel ständig weiter, was die Basis für den Status als größten Ladewagenhersteller der Welt bis heute unterminiert hat. Der Mitte der 90er Jahre vorgestellte Ladenwagen Jumbo stärkte die Marktposition an der Spitze im Bereich der Ladewagentechnik.

Eine Diversifizierung im Bereich der Bodenbearbeitung erfolgte 1975 durch den Erwerb der Bayrischen Pflugfabrik in Landsberg am Lech. Später in den 90er Jahren setzte sich diese Strategie mit dem Kauf des Sätechnikwerks Rabe - Agri in Bernburg fort. Hier erfolgte ein Ausbau des Bobenbearbeitungsprogramms mit mechanischen, pneumatischen und Mulchsaatmaschinen. Außerdem wurde die Produktpalette im Laufe der Zeit um Futtererntemaschinen, Aufsattelpflüge, Ballenwickler/Wickelmaschinen und Rundballenpressen erweitert.

Der stetige Ausbau der Anlagen mit dem Lackierzentrum, Härteanlagen für Verschleißteile (1999) und dem Technologiezentrum TIZ (2004) wirkte sich ebenfalls positiv auf die Gesamtentwicklung der Unternehmung Pöttinger aus. Hier knüpfte auch die Fertigstellung des Kunden- und Schulungszentrums in  Grieskirchen an. Dazu wurde 2008 eine weitere Montagehalle am Hauptsitz eröffnet.

Die Internationalisierung Pöttingers wurde neben den deutschen Standorten auch durch die Errichtung einer neuen Produktionsstätte im tschechischen Vodnany vorangetrieben, das vorwiegend für den Unternehmensbereich Bodenbearbeitung produziert.

Das in Familienhand befindliche Unternehmen Pöttinger hat in den letzten Jahren die Mitarbeiteranzahl stetig erhöht, sodass heute 1.270 Personen hier angestellt sind. Der Gesamtumsatz konnte vom Geschäftsjahr 2009/2010 in 2010/2011 von 182 Mio. Euro auf 236 Mio. Euro erhöht werden. Das Rekordabsatzjahr war 2011/2012 mit einem Umsatz von 282 Mio. Euro. Pöttinger exportiert zu einem wesentlichen Teil die Maschinen auf ausländische Märkte. Die Sparte Grünland stellt den für den Umsatz bedeutendsten Geschäftsbereich dar.

Aktuelle Baureihen von Pöttinger

Die Produktion der Firma Pöttinger lässt sich in die Unternehmensbereiche Grünland und Bodenbearbeitung aufteilen. In der sparte Grünland beginnt die Produktpalette mit den Scheiben- (Novacat, Novadisc, Novaalpin) und Trommelmähwerken (Eurocat) für den Front- und Heckbetrieb. Zettkreisel von vier bis zu 10 Kreiseln der Serie Hit und Schwadkreisel der Serien Top, Eurotop und Alpintop befinden sich im Sortiment, wie auch die Häcksler Mex 5 und 6 sowie Lade- und Silierwagen mit Vorderschwingen der Serien Boss, Euroboss und Primo. Rundballen können durch die Serie Rollprofi gepresst und durch Rollprofi G gewickelt werden. Das Flagschiff in der Silierwagen Serie mit Laderotor stellt die Serie Jumbo combiline dar, mit einem Ladevolumen von bis zu 60m3, neben den kleineren Serien Faro, Europrofi, Torro und Jumbo.

Bei der Bodenbearbeitung besteht das Programm aus Pflügen der Servo Serie mit 3 - 9 Scharen, Grubber der Synkro Serie, Lion Kreiseleggen, Terra-Disc Scheibeneggen und den Sämaschinen Vitasem, Terrasem und Aerosem.

Pöttinger
Pöttinger Herstellerdaten
Gründungsjahr: 1871
Hauptsitz: Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H.
Industriegelände 1
4710 Grieskirchen
Österreich
Umsatz pro Jahr (2017) 308,00 in Mio. €
Anzahl Mitarbeiter: 1.700
Branche: Landtechnik
E-Mail: marketing@poettinger.at
Website: www.poettinger.at

Landmaschinen von Pöttinger

Beliebteste Landmaschinen von Pöttinger

Zum Seitenanfang