Landtechnik

Kuhn

Über das Unternehmen Kuhn

Kuhn SA ist ein global agierender Hersteller von Landtechnik mit Hauptsitz im französischen Saverne. Der Name stammt von Joseph Kuhn, der 1829 einen Schmiedebetrieb eröffnete und dadurch den Grundstein für die heutige Kuhn-Gruppe legte.

Entwicklungsgeschichte von Kuhn / der Kuhn-Gruppe

Die Schmiede Joseph Kuhns war anfangs auf die Fertigung von Waagen und Messinstrumenten spezialisiert. 1864 wurde das Unternehmen aufgrund der besseren Eisenbahnanbindung nach Saverne, dem heutigen Hauptsitz, verlegt und bildete den Startpunkt der Landmaschinenproduktion. Die Entwicklung des Betriebs war und ist bis heute durch den stetigen Ausbau und die Verbesserung der Produktionsanlagen geprägt. Bis zu Beginn des zweiten Weltkriegs bediente Kuhn vorwiegend den regionalen Markt im Elsass mit Dreschmaschinen, Rechen und Wendern.

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs litt die Firma unter dem zeitweiligen Produktionsstillstand und dem damit einhergehenden Verlust vieler Kunden, sodass der Betrieb nur durch die Übernahme Kuhns durch den Schweizer Landmaschinenhersteller Bucher-Guyer aufrechterhalten werden konnte. Mit der fortschreitenden Mechanisierung der Landwirtschaft gelang Kuhn der Durchbruch und die Marke entwickelte sich zum Marktführer bei Landmaschinen in Frankreich. Diese Entwicklung wurde durch die stetige Erweiterung der Produktpalette und die Investition in Anlagen und Infrastruktur flankiert.

Seit den 1970er Jahren exportiert Kuhn nicht nur in europäische Länder, sondern bedient auch die Märkte der USA und Australiens. Dazu wurde das Unternehmen seit den 1980er Jahren zunehmend durch Firmenaufkäufe erweitert, was mit dem Erwerb des französischen Pflugherstellers Huard begann. Daneben wurden weitere Firmen wie Puissance Verte in das Unternehmen eingegliedert, wodurch auch das Segment der Gartenbaugeräte bei Kuhn vertreten war. Die Vergrößerung der Kuhn-Gruppe ging stets einher mit einem Ausbau der Werks-, Service- und Montageanlagen.

Die Kuhn-Gruppe expandierte auch in den 1990er Jahren weiter, so wurde das französische Unternehmen Audureau S.A. erworben, das auf die Produktion von Futtermischwagen sowie Maschinen für die Silageentnahme und -verteilung spezialisiert ist. Dazu wurde auch die Filiale Kuhn-Nodet S.A. in die Unternehmensgruppe integriert, was die Produktpalette um Feldspritzen, Drillmaschinen und Einzelkornsämaschinen erweiterte. Während Unternehmen in die Kuhn-Gruppe eingegliedert wurden, entstanden seit den 70er Jahren Filialen in europäischen Ländern wie Großbritannien, Italien und Deutschland. Seit 2003 ist die Kuhn-Gruppe mit Filialen auch in Spanien und Australien sowie später auch in China Russland und der Ukraine vertreten.

2002 übernahm die Kuhn-Gruppe den US-amerikanischen Weltmarktführer für Futtermischwagen und Düngerstreuer Knight-Manufacturing, was gleichzeitig bedeutete, dass Kuhn erstmals Maschinen außerhalb Frankreichs fertigte. Außerdem erwarb die Kuhn-Gruppe 2005 den Bereich Landmaschinen des brasilianischen Maschinenbauers Metasa S.A., der Einzelkornsaatmaschinen für Soja, Mais und Baumwolle produziert. Die Produktpalette der Unternehmensgruppe wurde durch die Integration des Pflanzenschutztechnikherstellers Blanchard und durch die Übernahme des Produktionsstandortes Geldrop (Niederlande) der Kverneland-Gruppe um Pressen, Wickelgeräte, Trommelmäher und Maishäcksler erweitert.

Die Kuhn-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter, die im Jahr 2011 60.000 Maschinen produzierten und damit den Umsatz von 617 Mio. Euro in 2010 auf 832 Mio. Euro in 2011 steigern konnten.

Aktuelle Baureihen von Kuhn

Die Produktpalette der Kuhn-Gruppe ist breit. Sie beginnt mit Kreiseleggen der Serie HRB 122 mit einer Arbeitsbreite von 1,2 m zur Bereitung von Saatbeeten.

Auf der anderen Seite hat Kuhn einen selbstfahrenden Futtermischwagen der Serie SPH 18 entwickelt, der bis zu 18 m3 Futter aufnehmen kann, was für die Tagesversorgung von bis zu 145 Milchkühen ausreicht. Diese Futtermaschine funktioniert als Siloentnehmer, Zumischer verschiedener Futterkomponenten und Verteiler der Futterrationen durch ein Wiegesystem. Hierfür ist ein 170 PS starker Motor eingebaut, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h.

Kuhn Pflüge:

Serien Kuhn Anbauvolldrehpflüge

-       Kuhn Master

-       Kuhn Multi-Master (112/122/152/182)

-       Kuhn Vari-Master (112/122/152/182)

Serien Kuhn Aufsattelvolldrehpflüge

-       Vari-Timer

-       Manager

-       Vari-Manager

-       Challenger

-       Multi-Leader

Serien Kuhn Aufsattelbeetpflüge

-       Vari-Lander

Kuhn Bodenbearbeitung:

Grundbodenbearbeitung ? Kuhn Vorlockerer DC

Stoppelbearbeitung ? Kurzscheibeneggen Kuhn Optimer (303 - 7503) , Stoppelbearbeitungsgeräte mit Zinken Kuhn Cultimer (300 - 6500) und Kuhn Mixter (107/109)

Kuhn
Kuhn Herstellerdaten
Gründungsjahr: 1828
Hauptsitz: Kuhn SA
INDUSTRIESTR. 14
39291 SCHOPSDORF
Deutschland
Umsatz pro Jahr 1.039,00 in Mio. €
Anzahl Mitarbeiter: 3.500
Branche: Landtechnik
Website: www.kuhn.de

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