Landtechnik

Fliegl

Über das Unternehmen Fliegl

Die Fliegl Agrartechnik GmbH ist einer der größten europäischen Agraranhängerhersteller mit Sitz im bayrischen Töging. Fliegl-Agrartechnik gehört der Fliegl-Gruppe an, die neben Agraranhängern auch Lkw-Trailer, Baumulden, Forst- und Dosiertechnik produziert. Firmengründer ist Josef Fliegl senior, der 1975 unternehmerisch mit dem Bau von Güllefässern und der Ummontage von Kippern tätig wurde.

Entwicklungsgeschichte der Fliegl-Gruppe

Das Maschinenbauunternehmen ging aus dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb von Josef Fliegl Senior hervor, der diesen neu auf Handel und Entwicklung von Landtechnik ausrichtete. In den 70er Jahren konzentrierte sich der junge Betrieb zunächst auf die Montage von Güllefässern und Lkw-Kippern, ab 1977 kamen auch Schwergrubber für die Bodenbearbeitung hinzu. In den folgenden Jahren erfolgte eine Ausweitung der Produktpalette. Neben der Kipperbaureihe 88 produzierte das Unternehmen nun auch Staplergabeln, Ballentransportgeräte, Frontladerzubehör und Schnellwechselrahmen. Dies untermauerte die stetige Diversifikationsstrategie, die das Unternehmen in der gesamten Entwicklung verfolgte. So wurde die Fliegl-Gruppe bis 2007 auch Systemproduzent für Biogasanlagen, Logistik, Transport- und Gülletechnik. Dem Ruf als innovatives Unternehmen zu gelten, wurde die Gruppe immer wieder durch Auszeichnungen mit Innovationspreisen auf Messen gerecht.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands expandierte Fliegl in die neuen Bundesländer und errichtete im thüringischen Triptis eine neue Produktionsstätte. In den Folgejahren wurde auch in Ungarn eine Unternehmung gegründet, die Komponenten für die Produktion in den deutschen Standorten herstellte. Mitte der 90er Jahre wurden auch Schneckenverteiler für die Gülleausbringung in die Produktreihen mit aufgenommen. Seit 1999 erweist sich die Abschiebetechnik als innovativer Produktzweig. Im gleichen Jahr wurde das Agro-Center am ehemaligen Produktionsort Kastl ausgebaut, um sich den Ansprüchen und Wünschen der Kunden anzupassen.

Einen weiteren wichtigen Schritt in der Internationalisierung stellte 2002 die Eröffnung des Exportstützpunktes in Spanien dar, wodurch besonders der südeuropäische aber auch der globale spanischsprachige Raum bedient werden sollen. Ab 2008 konnte sich Fliegl auf dem südamerikanischen Markt positionieren mit dem Verkauf von Abschiebewagen in Kombination mit Streutechnik sowie kleineren Transportern mit angebautem Streuwerk.

Das Unternehmen machte 2011 einen Umsatzsprung um 54 % gegenüber 2010 auf 146 Mio. Euro.

Aktuelle Baureihen von Fliegl

Fliegl-Agrartechnik bietet den Kunden eine breite Produktpalette an, von Abschiebewagen mit Streutechnik über Gülle- und Überladetechnik und Kombi-Verkehr bis zu Dollysystemen, Kippern, Mischern, Walzen, Plattform- und Ballentransportern sowie elektronischen SmartSolutions.

So beginnt die Größenskala der angebotenen Produkte bei Walzen für die Bodenbearbeitung und endet mit Abschiebewagen mit Tridemachse. Die Abschiebewagen der ASW-Serie haben ein Ladevolumen von bis zu 50m3 bei Beladen ohne Pressung, während sich das Volumen bei der Beladung mit gepresster Grassilage auf bis zu 80m3 erhöht. Dazu können die Abschiebewagen aller Serien noch mit Streutechnik kombiniert werden.

Fliegl Herstellerdaten
Gründungsjahr: 1975
Hauptsitz: Fliegl Agrartechnik
Söderbergstr. 5
84513 Töging a. Inn
Deutschland
Umsatz pro Jahr 146,00 in Mio. €
Branche: Landtechnik
E-Mail: toeging@fliegl.com
Website: www.fliegl.com

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