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kurzmeldungen Eine neuartige Dünger-Portionier- einheit ergänzt die Einzelkornsämaschine von Kverneland. Kverneland Group Mit TH Köln Effizienz-Preis NRW erhalten Einzelkornsämaschine spart Ressourcen: punktgenaue Maisaussaat, gezielte Düngung 2022 | on track | 27 Human Ressources Corona beschleunigt Digitalisierung im Personalwesen Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert und vielerorts für einen Digitalisierungsschub gesorgt – insbesondere im Bereich „Human Ressources“ (HR). Das zeigt die Studie „Digitales Arbeiten 2030“ von F.A.Z. Business Media- research und Cornerstone, für die insgesamt 238 Führungskräfte befragt wurden. Während in den befragten Unternehmen das Home-Office vor der Pandemie eher die Ausnahme als die Regel war, sieht das künftig anders aus: Nur 3 Prozent der befragten Unternehmen werden alle Beschäftigten wieder dauerhaft ins Büro zurückholen. Die Mehrheit (53 Prozent) setzt auf hybrides Arbeiten – also einen Wechsel zwischen Büro- und Home-Office-Tagen –, bei dem die Mitarbeiter überwiegend im Büro und nur ab und zu an einem anderen Einsatzort arbeiten werden. Damit das Arbeiten aus dem Home-Office reibungslos ablaufen konnte, widmeten sich viele Unternehmen in den vergangenen Mo- naten mit Hochdruck der digitalen Transformation. Auch das Digitalisierungstempo im HR-Bereich hat kräftig angezogen: Knapp drei Viertel der befragten Führungskräfte (73 Prozent) geben an, dass die Corona-Pandemie für einen Digitalisierungsschub in der eigenen HR-Abteilung gesorgt hat. Die Digitalisierung allein ist aber kein Erfolgsgarant. Die Unternehmen und ihre HR-Abteilungen stehen nun vor der Herausforderung, die Führungs- und Unternehmenskultur an die neuen Gegebenheiten anzupassen, damit auch im Rahmen eines hybriden Arbeitsmodells ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. Für 71 Prozent der befragten Entscheider ist daher die größte Herausforderung für HR, die Mitarbeiter im Veränderungsprozess mitzunehmen. 61 Prozent halten es zudem für sehr herausfordernd, ein neues Mindset zu etablieren und den Wandel der Unternehmenskultur zu begleiten. Die Kverneland Group Soest GmbH aus Soest konnte in Köln den Hauptpreis „Produkt“ des Effizienz-Preises NRW 2021 für die gemeinsam mit der TH Köln entwickelte PUDAMA-Einzelkornsämaschine entgegennehmen. Der Preis würdigt innovative Produkte und Dienstleistungen aus Nordrhein-Westfalen, die wesentliche Effizienzfaktoren miteinander verbinden – beispielsweise eine ressourcenschonende Produktentwicklung, umweltgerechte Herstellung und reduzierte Umwelteinflüsse während des Produktlebens sowie eine umfassende Recyclingfähigkeit. Das ausgezeichnete Produkt PUDAMA wurde von Kverneland in den letzten Jahren in Kooperation mit der TH Köln entwickelt. PUDAMA ermöglicht eine punktgenaue Aussaat von Mais auf dem Acker und die gezielte Ablage eines Düngerdepots genau unterhalb des jeweiligen Maiskorns. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechtere und damit ressourcen- und umweltschonendere Unterfußdüngung von Mais. Bei der klassischen Aussaat werden die Körner mit einem notwendigen Abstand von 15 Zentimetern in den Boden abgelegt, der erforderliche Dünger jedoch wird bei der sogenannten Startdüngergabe durchgehend „untergelegt“. Die Menge ist somit oft zu hoch und kann von der Pflanze nicht vollständig aufgenommen werden. Dieser Problematik wirkt die gemeinsam mit der TH Köln, Institut für Bau und Landmaschinentechnik, entwickelte PUDAMAEinzelkornsämaschine der Kverneland Group Soest GmbH entgegen: „PUDAMA steht hier für „Punktgenaue Düngerapplikation bei der Maisaussaat“, erklärt Kverneland- R & D-Manager Volker Schanzenbach. „Im Gegensatz zu konventionellen Einzelkornsämaschinen, die ein sogenanntes Düngerband in dem Boden ablegen, gelangen die Nährstoffe bei unserer Lösung nur dorthin, wo sie die Wurzel des Korns aufnehmen kann. Auf diese Weise wird Verlust und Auswaschung vermieden und auch die Produktion der Düngerrohstoffe kann reduziert werden.“ Die Kverneland Group Soest GmbH hatte sich mit einem erprobten Prototypen um den Effizienz-Preis NRW 2021 beworben. Geplant ist, die Technologie im Jahr 2023 für die Landwirte zugänglich zu machen. TH Köln


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