ZF hat bei der Vorlage der Finanzkennzahlen für das erste Halbjahr 2025 in Friedrichshafen einen Umsatz von 19,7 Mrd. Euro gemeldet – rund 10 % weniger als im Vorjahr. Hauptgrund sei die Ausgliederung des Achsmontagegeschäfts in das Joint Venture ZF Foxconn. Organisch sank der Umsatz um knapp 2 %. Das bereinigte EBIT stieg auf 874 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,4 %. Der Free Cashflow legte deutlich zu auf 465 Mio. Euro – ein Plus von rund 1 Mrd. Euro.
ZF sieht darin erste Erfolge seiner Performance-Programme. Angesichts stagnierender Fahrzeugproduktion, schleppendem E-Mobility-Hochlauf und geopolitischer Unsicherheiten treibt der Konzern seine strategische Neuausrichtung voran. Wachstumsstarke Bereiche werden gestärkt, margenschwache Produkte überprüft. Autonome Shuttles entfallen.





