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Yara/Agricon :

Neue Generation des N-Sensors jetzt vorgestellt

Geräte werden auch dank LED-Technik günstiger – Jetzt ist Schräg- und Senkrechtmessung möglich

Yara/Agricon: Neue Generation des N-Sensors jetzt vorgestellt

Aufgrund der kompakteren Bauweise ist die neue Generation des Sensors mit deutlich weniger Aufwand auf dem Dach des Trägerfahrzeugs zu montieren.

Die Messköpfe des Systems sind jetzt auch einzeln zu montieren.

Die Messköpfe des Systems sind jetzt auch einzeln zu montieren.

Robuste LED-Technologie, kompaktere Bauweise, integrierte Tauerkennung sowie variable Schräg- und Senkrechtmessung – dies sind die wesentlichen Verbesserungen der neuen Generation des Yara N-Sensors ALS, die vorgestellt wurde. Durch ein verringertes Gewicht und die Möglichkeit der Montage zusätzlicher Messköpfe an dem Gestänge von Pneumatikstreuern bzw. Feldspritzen kann das Sensorsystem jetzt sowohl auf Maschinen als auch auf Anbaugeräten flexibel zum Einsatz kommen.

Den Vertrieb des Yara N-Sensor ALS 2 übernimmt für den norwegischen Düngemittelhersteller in Deutschland und Osteuropa weiterhin die Agricon GmbH. Das auf Precision Farming spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Sachsen ist seit 1999 strategischer Partner von Yara. Über 700 Systeme hat Agricon bisher im Markt platziert.

Die Herstellungskosten des ALS 2 sind im Vergleich zum Vorgängermodell um 6.000 Euro niedriger. Derzeit kostet die Yara N-Sensor ALS Hardware mit Montage 33.000 Euro. Zusätzlich können Kunden noch ein Terminal agriconTOUCH 800 oder 1200, eine agriPORT-Lizenz und ein Service-Paket für regelmäßige Beratung, Wartung und Schulung erwerben. Aufgrund der neuen Features erwartet Agricon für 2019 in ihrem Einzugsgebiet einen Absatz von 20 bis 40 Systemen.

In die vierjährige Weiterentwicklung des Stickstoffsensors sind nach Angaben von Yara neueste Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der landwirtschaftlichen Praxis eingeflossen. Agraringenieure der Agricon GmbH haben diesen Prozess begleitet. Seit knapp 20 Jahren besteht eine strategische Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Die familiengeführte Agricon GmbH wurde 1997 gegründet. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 mit 50 Mitarbeitern 6 Mio. Euro Umsatz. Die Lösungskonzepte umfassen sowohl Anwendungen in der Grund- und Stickstoffdüngung, als auch im Pflanzenschutz, dem Maschinen- und Datenmanagement. Durch eine kompaktere Bauweise kann die neue Generation des N- Sensor ALS mit deutlich weniger Aufwand auf dem Dach des Trägerfahrzeugs montiert werden.

Reduziertes Gewicht, LED-Technologie und zusätzliche Messköpfe

„Alternativ können die Messköpfe des Sensorsystems nun auch solo angebracht werden“, erklärt Peer Leithold, Geschäftsführer der Agricon GmbH. „So ist es möglich, Spritzgestänge oder die Ausleger von pneumatischen Düngestreuern mit Messköpfen auszustatten. Zudem kann durch die flexible Erweiterung des YaraN- Sensors ALS 2 auf bis zu acht Messköpfe der Messbereich des Systems erheblich vergrößert werden“, führt der Agraringenieur weiter aus.

Integrierte Tauerkennung

Bisher war es nicht möglich die aktive Sensortechnologie zu nutzen, wenn Tau den Pflanzenbestand bedeckte. Dies hat sich durch die nun integrierte Tauerkennung geändert. Der ALS 2 kann unabhängig von Witterungseinflüssen rund um die Uhr zum Einsatz kommen.

Die Schrägmessung des Pflanzenbestandes war bisher ein Alleinstellungsmerkmal des N-Sensors. Durch die variable Ausrichtung der Sensorköpfe ist mit der neuen Generation nun auch eine Senkrechtmessung möglich. „Dadurch erschließt der N-Sensors zusätzliche Anwendungsbereiche“, erklärt Drita Parduzi von Yara Digital Farming. „Das neue Sensorsystem kann jetzt auch beispielsweise auf Versuchsparzellen oder in Sonderkulturen mit geringen Arbeitsbreiten zum Einsatz kommen“, so die Digital Solution Managerin.

Agricon GmbH
D-04749 Ostrau
Telefon (03 43 24) 52 43 00
Telefax (03 43 24) 52 44 00
E-Mail: info @ agricon.de
www.agricon.de


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