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Würth :

Initiative für digitale Rechnungen im Handwerk

Die Datev eG und die Adolf Würth GmbH & Co. KG wollen die Digitalisierung im Handwerksbetrieb voranbringen für ein durchgängiges System vom Lieferanten bis zum Steuerberater.

Würth: Initiative für digitale Rechnungen im Handwerk

Insbesondere bei der Buchführung und in der Zusammenarbeit mit ihren Steuerberatern ergeben sich für Handwerke Optimierungspotenziale.

Die Datev eG und die Adolf Würth GmbH & Co. KG haben eine Initiative für den elektronischen Rechnungsaustausch mit Handwerksbetrieben gestartet. Das erklärte Ziel der Kooperation ist, die Digitalisierung im Handwerk besonders einfach zu machen und somit voranzutreiben. Der Schlüssel sind durchgängige digitale Prozesse vom Lieferanten bis zur Steuerberatungskanzlei. Dazu stellt die Initiative Lösungen bereit, mit denen Betriebe ihren Rechnungsein- und -ausgang in wenigen Schritten komplett digitalisieren können.

Auch das Handwerk kann von digitalen Zahlungs- und Datenströmen profitieren. Insbesondere bei der Buchführung und in der Zusammenarbeit mit ihren Steuerberatern ergeben sich für Handwerke Optimierungspotenziale. Um diese zu erschließen, bündeln Würth und Datev ihre Stärken: Datev liefert die Lösungen für den sicheren elektronischen Workflow, der Lieferanten, Handwerker und deren Steuerberater verbindet. Aufgrund der starken Position, die Würth im Handwerk einnimmt, stehen die Lösungen ab Herbst rund 540.000 Würth-Kundenbetrieben aus Handwerk, Bau und Industrie zur Verfügung. Die Partner streben an, dass in naher Zukunft möglichst viele weitere Lieferanten von Handwerksbetrieben eine digitale Rechnungsstellung über das Datev Portal anbieten.

Im Zentrum der Digitalisierungsinitiative steht die Portallösung Datev Smart-Transfer. Darüber können Betriebe ihren Rechnungsein- wie -ausgang ohne Aufwand komplett digitalisieren. Das System unterstützt sämtliche Kanäle und diverse elektronische Formate. Informationen können sowohl in bildhafter Darstellung (etwa als PDF, PDF/A oder TIFF) als auch in Form einer Transaktionsdatei in den vom Empfänger gewünschten Formaten unkompliziert gesendet und empfangen werden. So macht das SmartTransfer Papierrechnungen überflüssig und wirkt dabei dem sprichwörtlichen Rechnungsverlust entgegen.

Neben dem Workflow zwischen Handwerkern und Lieferanten vereinfacht das System auch die Zusammenarbeit mit einem weiteren wichtigen Partner. „Viele Handwerksbetriebe lassen ihre Buchführung vom Steuerberater erledigen. Dafür liegen kaufmännische Daten oft bereits digital vor und werden in der Kanzlei für das Finanzamt aufbereitet“, betont Stefan Meisel, Geschäftsleitungsmitglied der Datev. „Da ist es nur ein kleiner Schritt, diese Daten stets aktuell auch für den Unternehmer nutzbar zu machen, um damit etwa den Zahlungsverkehr und das Mahnwesen gleich mit zu erledigen."

Der Umstieg auf elektronische Rechnungen ist laut Würth für Handwerker zudem ein wichtiger Schritt, um ihr Geschäft zukunftsfähig zu machen. Ab November 2018 greift das E-Rechnungsgesetz des Bundes, dass öffentliche Auftraggeber verpflichtet, elektronische Rechnungen anzunehmen. Es steht zu erwarten, dass etliche Behörden dann gleich einen Schritt weitergehen und zwingend die elektronische Form verlangen werden. Handwerker die dann nicht in der Lage sind E-Rechnungen nach dem definierten Standard zu liefern, könnten zunehmend Kunden in diesem Bereich verlieren.  
Nach dem Motto „Aus dem Handwerk für das Handwerk“ haben bereits erste Pilotanwender den neuen digitalen Rechnungsprozess inklusive direkter Anbindung an ihren Steuerberater auf Herz und Nieren geprüft.

Ab sofort starten Datev und Würth eine erweiterte Pilotphase, an der in Absprache mit ihrem steuerlichen Berater weitere interessierten Betriebe und Unternehmen teilnehmen können. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.Datev.de/handwerk. Die offizielle Marktfreigabe der Lösung ist für September 2018 vorgesehen.


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