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„Wir haben mit unserem Traktorenprogramm ins Schwarze getroffen!“

Wir sprachen mit dem Fendt Vertriebsleiter Deutschland, Andreas Loewel, über die hohen Zuwächse seines Fabrikats bei den Traktorenzulassungen in diesem Jahr

Fendt: „Wir haben mit unserem Traktorenprogramm ins Schwarze getroffen!“

Kommt gut im Markt an: Fendt 700 Vario Gen7.

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Fendt: „Wir haben mit unserem Traktorenprogramm ins Schwarze getroffen!“

Andreas Loewel, Fendt Vertriebsleiter Deutschland.

Die Zulassungen von Fendt im März und April 2024 in Deutschland lassen uns aufmerken. Im April 2023 erreichte Fendt ein Monatsergebnis von 684 Einheiten. Im April 2024 sind es 1.073. Auch im März 24 gab es eine signifikante Steigerung gerade in den hohen PS-Klassen Ihres Fabrikats. Können Sie uns eine Begründung für diese außergewöhnlichen Steigerungen geben?
Wir hatten ein sehr erfolgreiches Jahr 2023. Mitte des letzten Jahres hatte sich der Knoten in den Lieferketten endgültig gelöst. Die Agritechnica im November zeigte dann, dass wir mit unserem Traktorenprogramm bei den Landwirten ins Schwarze getroffen haben. Unser Vorteil: Fendt Kunden in Deutschland sind AAA-Kunden. Auch bei den Lohnunternehmen, zu denen wir mindestens 1.400 Profiunternehmen zählen, haben wir schätzungsweise einen Marktanteil von rund 60 % erreicht. Unsere Zulassungen legen gerade in der oberen Mittelklasse zu, also im Leistungsbereich der 700er Baureihe. Hier kann der Kunde beim Fendt 700 Vario sogar zwischen den Modellen der Gen6 und Gen7 wählen. Das hat einen enormen Boosteffekt auf die Verkäufe, den selbst wir so enorm nicht erwartet haben.
Zudem hat sich unsere Strategie, eng mit den Genossenschaften als Vertriebspartner zusammenzuarbeiten, bewährt. Sie trägt insbesondere bei den Profibetrieben jetzt ihre Früchte.

Sind bei den Zulassungen auch Tageszulassungen des Handels oder Traktoren, die nach eventuell nach Übersee verschifft werden ?
Das kann ich wirklich ausschließen. Alle Fendt Traktoren in der Zulassungstabelle sind auch in Deutschland endverkauft. Solche Mittel würden den wahren Marktverlauf verschleiern und uns die Steuerung erschweren. Das kontrollieren wir schon sehr genau auch innerhalb des Verbandes VDMA Landtechnik.

Wie sehen Sie die weitere strategische Entwicklung im Bereich der Schlepper und der Erntetechnik bei Fendt.
Im Traktoren-Segment haben wir eine sehr gute Entwicklung. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig 150.000 Betriebe in Deutschland weiterhin professionelle Landwirtschaft betreiben. Diese kalkulieren die Vollkosten ihrer Maschinen genau und investieren regelmäßig neu. Hier sind wir mit unserem breiten Traktorenangebot immer gefragt. Hoher Wiederverkaufswert, geringer Dieselverbrauch und hoher Bedienkomfort, das schätzen unsere Kunden. Deshalb sind wir auch für die Zukunft positiv gestimmt.
In der Erntetechnik machen wir mit dem Mähdrescher IDEAL gute Fortschritte. Sie werden in der nächsten Ernte deutlich mehr grafit-graue Maschinen auf den Getreidefeldern sehen. Beim Feldhäcksler Fendt Katana ist die nächste Baureihe in Vorbereitung, Hier sind wir optimistisch, in den nächsten zwei Jahren mehr Maschinen zu platzieren. In der Futtererntetechnik haben wir bei Ladewagen bereits einen signifikanten Marktanteil. Auch bei Mähern, Wendern,  Schwadern und Ballenpressen fokussieren wir uns mit unserem Programm mehr und mehr auf den professionellen Landwirt und Lohnunternehmer.

Wie viele Traktoren werden Sie dieses Jahr voraussichtlich in Marktoberdorf fertigen?
Dazu wollen wir jetzt noch keine Prognose abgeben.

Das Interview führten Jürgen Boomgaarden und Bernd Pawelzik


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