Wacker Neuson Group:

Positive Entwicklung fortgesetzt

Umsatz im dritten Quartal 18,1 Prozent über Vorjahr – Auftragseingang auf hohem Niveau

Wacker Neuson Group: Positive Entwicklung fortgesetzt

Die Wacker Neuson Group mit Sitz in München meldete kürzlich die Geschäftszahlen für das dritte Quartal.

Die Wacker Neuson Group meldete die Geschäftszahlen zum dritten Quartal. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 Prozent zu und erreichte 461,4 Mio. Euro. Allerdings bremsten fehlendes Material und daraus resultierende Produktionsunterbrechungen das Wachstum, auch wenn länger anhaltende Produktionsstillstände weitestgehend vermieden werden konnten, erläuterte das Unternehmen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte mit 44,7 Mio. Euro zum Vorjahreswert mit 22,8 Mio. Euro fast verdoppelt werden. Die EBIT-Marge erreichte zum Vorjahr mit 2,8 Prozent in diesem Jahr 9,7 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich der Umsatz auf 1.389,7 Mio. Euro, ein Zuwachs von 17,0 Prozent. Das EBIT konnte auf 144,8 Mio. Euro gesteigert werden, die EBIT-Marge betrug 10,4 Prozent (9M/20: 73,2 Mio. Euro; 6,2 Prozent).

Lieferketten belasten Produktivität

Mit 44,7 Mio. Euro konnte der Konzern das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr annähernd verdoppeln. Der deutliche Anstieg war geprägt vom gestiegenen Umsatzvolumen bei paralleler Kostenkontrolle. Die EBIT-Marge erreichte 9,7 Prozent und lag zwar deutlich über Vorjahr, jedoch unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2021. Gestiegene Preise für Rohmaterial, Komponenten und Transporte hatten einen im Jahresverlauf zunehmend dämpfenden Effekt. Dazu belasteten fehlendes Material, daraus resultierende Produktionsunterbrechungen und erforderliche Nacharbeiten die Produktivität.

Umsatzund Ergebnis-Prognose angehoben

Auch im dritten Quartal setzte sich die dynamische Entwicklung im Auftragseingang fort. Allerdings rechnet der Vorstand im vierten Quartal angesichts aufgebrauchter Materialpuffer in Konzern und Lieferketten verstärkt mit Produktionsausfällen. Dazu werden weiter steigende Kosten für Material, Komponenten und Transporte einen stärkeren Effekt haben als in den letzten Monaten. Auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs und unter Berücksichtigung der vorherrschenden Rahmenbedingungen sowie der sich für die Wacker Neuson Group ergebenden Chancen und Risiken hat der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2021 zuletzt dennoch angehoben: Der Umsatz wird nun in einer Spanne von 1.775 bis 1.825 Mio. Euro, die EBIT-Marge in der Bandbreite von 9,3 bis 9,7 Prozent erwartet (bisherige Prognose Umsatz: 1.750 bis 1.800 Mio. Euro; bisherige Prognose EBIT-Marge: 8,75 bis 9,50 Prozent).

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