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Wacker Neuson :

Baubranche und flotter Absatz in Amerika sorgen für Rekordumsatz

Konzern ist im ersten Quartal mit einem Umsatzplus von über neun Prozent auf 371 Mio. Euro erfolgreich in das Jahr 2018 gestartet – USA-Geschäft brummt – Für 2018 acht bis elf Prozent Plus erwartet

Vor allem die anhaltend hohe Nachfrage aus der europäischen und nordamerikanischen Baubranche sowie die guten Entwicklungen der Marken Weidemann und Kramer in der Landwirtschaft sorgten für ein erfolgreiches erstes Quartal der Wacker Neuson Group. Die Gruppe erwirtschaftete im ersten Quartal ein Umsatzplus von über 9 Prozent auf 371 Mio. Euro.

Eine Herausforderung für Hersteller von Bau- und Landmaschinen bildet die derzeit angespannte Situation einiger Zulieferer. Lieferengpässe auf Lieferantenseite führen zu Verzögerungen in der Auslieferung an Kunden.

In Europa, wo der Konzern mit 72 Prozent den größten Anteil seines Geschäfts tätigt, stieg der Umsatz im ersten Quartal 2018 um 8 Prozent auf 268 Mio. Euro (Q1/17: 248 Mio. Euro). Noch stärker als in Europa fiel das Umsatzwachstum in der Region Amerika aus: Mit einem Plus von 13 Prozent wurde der Umsatz auf 92 Mio. Euro gesteigert (Q1/17: 81 Mio. Euro). „In den USA profitierten wir u. a. von der hohen Investitionstätigkeit der Vermietketten im Bereich der Baustellentechnik, darunter Generatoren und Heizgeräte, sowie vom guten Absatz unserer in den USA produzierten Kompaktlader“, erläutert Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE.

Gestiegene Rohstoffpreise, Personal- und Transportaufwendungen sowie neue Anforderungen an Maschinen hinsichtlich Umwelt- und Gesundheitsschutz haben die Kosten für den Konzern erhöht. Der Konzern hebt die Verkaufspreise über alle Produktbereiche und Konzernmarken hinweg ab dem 1. Juli 2018 an.

Das Unternehmen bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet eine Umsatzsteigerung von 8 bis 11 Prozent auf 1,65 bis 1,70 Mrd. Euro (2017: 1,53 Mrd. Euro).


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