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Vogel & Noot :

Insolvenzverwalter streben Verkauf an

Zahlreiche Interessenten für Übernahme des Traditionsunternehmens

Vogel & Noot: Insolvenzverwalter streben Verkauf an

Premiere auf der letzten Agritechnica: der TerraMaxx von Vogel & Noot.

Für die insolvent gegangene Vogel & Noot Landmaschinen GmbH & Co KG im österreichischen St. Barbara (früher Wartberg) wird jetzt der Verkauf des kompletten Unternehmens einschließlich aller Produktionsstätten angestrebt. Dies teilt jetzt der Insolvenzverwalter Dr. Alexander Isola in einer Pressemeldung mit.

Vogel & Noot hatte am 3. August 2016 beim Landgericht Leoben (Steiermark) einen Insolvenzantrag gestellt (eilbote Nr. 32/2016) und ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung angekündigt. Die Gläubiger sollten 30 Prozent ihrer offenen Forderungen über einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten.

Die Prüfung der Insolvenzverwalter fordert jetzt eine „grundlegende Neuausrichtung in Form einer Auffanglösung“ für das Unternehmen, da die angebotene Sanierungsplanquote mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht finanzierbar wäre. Die Vogel & Noot Landmaschinen GmbH & Co KG hat daher den Sanierungsplanantrag zurückgezogen und den Weg für eine Übernahme frei gemacht. Ziel der Insolvenzverwalter sei der Verkauf als gesamte Einheit und der Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen. Anfragen von Kaufinteressenten würden den Insolvenzverwaltern „zahlreich“ vorliegen.


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