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Magazin Landwirtschaft

Vereinigte Staaten :

Unterstützungsprogramm für die Landwirte 19 Mrd. Dollar schwer

Um den Auswirkungen der Corona-Krise in der Landwirtschaft zu begegnen, hat die Regierung der Vereinigten Staaten ein milliardenschweres Unterstützungsprogramm für die heimischen Bauern angekündigt. Wie das Landwirtschaftsministerium (USDA) mitteilte, wird das sogenannte Coronavirus-Lebensmittel-Unterstützungsprogramm (CFAP) mit 19 Mrd. $ (17,5 Mrd. Euro) ausgestattet, um die Lebensmittelversorgung zu sichern und die Landwirte zu unterstützen.

Von der Gesamtsumme sind dem Ministerium zufolge 16 Mrd. $ (14,7 Mrd Euro) für die direkte Unterstützung der Betriebe vorgesehen; mit dem verbleibenden Betrag will das USDA in Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Versorgungsunternehmen Agrarerzeugnisse wie Fleisch und Gemüse aufkaufen, die dann einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden sollen.

Landwirtschaftsminister Sonny Perdue sicherte allen Landwirten und Bürgern die Unterstützung des USDA und von Präsident Donald Trump zu. Die amerikanische Lebensmittelkette habe sich anpassen müssen, sei aber nach wie vor sicher, zuverlässig und leistungsfähig. Das CFAP werde nicht nur die Landwirte zeitnah entlasten, sondern auch Bedürftigen zugutekommen.

Der größte Bauernverband des Landes, das American Farm Bureau (AFB), begrüßte das Unterstützungspaket. Die direkte Unterstützung biete eine „Rettungsleine“ für die bereits von Handelskriegen und Witterungsextremen gebeutelten Landwirte. Die Corona-Pandemie habe nicht nur die Außer-Haus-Verpflegung zum Erliegen gebracht, sondern auch die Rohstoffpreise abstürzen lassen und zu schweren Störungen in den Versorgungsketten geführt.


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