Magazin Landtechnik

VDI-MEG :

Verdiente Agrartechniker geehrt

Max-Eyth-Gedenkmünze für Jürgen Prenzler, Dr. Friedhelm Meier und Werner Happel

VDI-MEG: Verdiente Agrartechniker geehrt

Max-Eyth-Gedenkmünze: Jürgen Prenzler, Dr. Ludger Frerichs (Vorsitzender VDI-MEG) und Dr. Friedhelm Meier (v.l.n.r.)

Auf einer Festveranstaltung anlässlich der Internationalen Tagung LAND.TECHNIK – AgEng 2007 in Hannover wurden am 9. November 2007 Jürgen Prenzler und Dr. Friedhelm Meier mit der Max-Eyth-Gedenkmünze geehrt.

Jürgen Prenzler erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner Verdienste bei der Entwicklung von Maschinen und Verfahren für die Ernte von Halmgut und Mais sowie für sein Bestreben, durch kontinuierliche Prozessverbesserungen den Begriff „Time to Market“ mit Leben zu füllen. Unter seiner Führung wurden immer leistungsfähigere und breitere Vorsatzgeräte für Feldhäcksler und Mähdrescher entwickelt. Seine hervorragenden Kenntnisse in der Mähtechnik hat Jürgen Prenzler in die Entwicklung des mit 14 m Arbeitsbreite weltgrößten selbstfahrenden Mähwerks einbringen können.

Dr. Friedhelm Meier wurde für seine besonderen Verdienste um die Entwicklung der Agrartechnik, insbesondere der internationalen Zusammenarbeit und seines hilfreichen Einsatzes bei der Zusammenführung der VDI-Gesellschaft Agrartechnik und der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik gewürdigt. Seine Bemühungen für eine moderne Ausrichtung von Ausstellungen und Tagungen, sein großer Einsatz bei der Gründung von zwei Stiftungen zur Nachwuchsförderung und sein unermüdliches Engagement bei der Herausgabe und Betreuung von Fachpublikationen, insbesondere des Jahrbuches Agrartechnik, wurden in der Laudatio vom Vorsitzenden der VDI-MEG, Dr. Ludger Frerichs, besonders hervorgehoben.

Bereits im Oktober wurde Werner Happel, Friesenried ebenfalls mit der Max-Eyth-Gedenkmünze ausgezeichnet. Happel erhielt die Auszeichnung für seine großen Verdienste um die technischen Entwicklungen in der Melktechnik, insbesondere in der Verbindung von Technik und Tier beim Melkvorgang.

Mit seinen naturwissenschaftlich fundierten melktechnischen Entwicklungen hat Werner Happel verfahrenstechnische Meilensteine für die Milchproduktion gesetzt hieß es in der Laudatio. Dabei legt er größten Wert auf die Entwicklung seiner Ideen und Produkte bis zur Praxisreife.

Nach seiner Schulausbildung studierte Happel Feinwerktechnik in München. Die Firmengründung Happel erfolgte 1976. Der Vertriebsstart erfolgte in der Schweiz, weil dort die zukunftsweisende Melktechnik Happels zuerst Anerkennung fand. Von da aus hielt die Technologie Einzug in die deutschen und europäischen Landwirtschaftsbetriebe. Mittlerweile setzen über 2800 Milchproduzenten das System Happel ein.

Die Max-Eyth-Gedenkmünze wurde 1950 von der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik gestiftet. Mit ihr werden hervorragende Einzelleistungen anerkannt, die einen historischen Bestandteil der agrartechnischen Entwicklung darstellen.


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