Auf einer Festveranstaltung anlässlich der Internationalen Tagung LAND.TECHNIK-AgEng in Osnabrück wurden am 6. November Dipl.-Ing. Christian Adler, Dipl.-Ing. Klemens Surmann und Prof. Dr.-Ing. Cornelia Weltzien die Max-Eyth-Gedenkmünze verliehen. Der Vorsitzende des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik (VDI-MEG), Dr. Markus Demmel, übereichte den Preisträgern die Medaillen und die Urkunden und würdigte deren herausragende Leistungen in der Agrartechnikbranche.
Christian Adler wurde insbesondere für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet herstellerübergreifender Standardisierung im Bereich der Elektronik und Digitalisierung geehrt. Er hat sich große Verdienste um die Entwicklung des ISOBUS, des herstellerübergreifenden Bedienterminals sowie der Datenmanagement-Lösung DKE-Data Agrirouter erworben. In verschiedenen Fach- und Leitungsgremien des Competence Center ISOBUS (CCI), der DKE-Data, des VDMA sowie des AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) hat sich Adler ehrenamtlich engagiert.
Klemens Surmann wurde mit der Ehrung für seine langjährigen Verdienste bei der Entwicklung neuer konstruktiver Lösungen für Mähdreschervorsätze mit großen Arbeitsbreiten, dem Einsatz neuer Fertigungstechnologien und dem Aufbau internationaler Fertigungsstandorte gewürdigt. Seine innovativen Ideen und deren Umsetzung im Bereich Werkstofftechnik und Hydraulik bei der Entwicklung von Bodenbearbeitungs- und Sätechnik waren ebenfalls ausschlaggebend für die Ehrung.
Cornelia Weltzien erhielt die Medaille für ihren herausragenden Einsatz bei der Entwicklung und Förderung der Digitalisierung für eine nachhaltigere und effizientere Landwirtschaft und für ihr unermüdliches Engagement bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die national und international anerkannte und geschätzte Expertin legt ihren Fokus auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel, die Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten und die Arbeit der Landwirte zu erleichtern.









