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Markteinbruch setzt sich fort

Traktorenmarkt Österreich: Markteinbruch setzt sich fort

Von Schachinger

Aktualisiert am

Im ersten Quartal 19,7 Prozent weniger Traktoren neu zugelassen

Der Jahresanfang 2025 bescherte dem Landmaschinenhandel der Alpenrepublik einen kräftigen Dämpfer, denn laut Statistik Austria wurden in den ersten drei Monaten 2025 sogar weniger als 1.000 neue Landwirtschaftstraktoren zugelassen. Ähnlich verlief die Marktentwicklung bei den Spezialtraktoren, den Obst- und Weinbautraktoren, den Klein- und Kompakttraktoren (früher Kommunaltraktoren) und den Zweiachsmähern. Ein Wachstumsplus wurde lediglich bei den „sonstigen Zugmaschinen“ und den selbstfahrenden Erntemaschinen verzeichnet.

Bei den Landwirtschaftstraktoren dominierten Steyr, Fendt und New Holland. Eine Verbesserung der Marktposition um mehr als ein Prozent Marktanteil gelang den Fabrikaten New Holland, Deutz-Fahr und Same. Umgekehrt mussten Fendt und besonders John Deere stärkere Umsatzeinbußen hinnehmen.

Nicht so stark war die Marktschrumpfung bei den Klein- und Kompakttraktoren. In diesem Produktsegment wurden im ersten Quartal 2025 84 Neufahrzeuge abgesetzt. Im Vorjahr waren es im Betrachtungszeitraum 98 Einheiten. Rückgang: 14 Stück bzw. 14,28 Prozent. Den Markt dominierten Solis (20,2 % Marktanteil), Kubota (20,2 %) und Iseki (19,1 %).

Hinzu kommen noch „Traktoren mit vier gleich großen Rädern“, die in einer separaten Statistik gelistet werden. Von diesen Spezialschleppern wurden im ersten Quartal 28 zugelassen, einer mehr als im Vorjahr. Carraro führt mit 18 Stück die Tabelle an, gefolgt von Pasquali (9) und Ferrari (1).

Dagegen stieg erneut der Absatz an „sonstigen Zugmaschinen“. In den ersten drei Monaten 2025 wurden 532 Neuzulassungen registriert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es 456 Neuanmeldungen. Steigerung: 76 Stück bzw. 16,66 Prozent. Es führten die Fabrikate CF Moto (59,8 % Marktanteil), CAN-AM (12,8 %) und Loncin (4,9 %).

An neuen Zweiachsmähern wurden von Januar bis März 2025 zwölf Stück behördlich registriert. Im Vorjahr waren es zwanzig Neumaschinen. Schrumpfung: acht Stück bzw. vierzig Prozent. Den Markt teilten sich wieder Reform (66,7 % Marktanteil) und AEBI (33,3 %).

Immerhin wurden im ersten Quartal drei Neumähdrescher zugelassen, zwei Claas und einer von Deutz-Fahr. Im Betrachtungszeitraum des Vorjahres wurde nur eine Neumaschine von New Holland vermarktet.

An „sonstigen selbstfahrenden Erntemaschinen“ gab es im ersten Quartal 2025 eine Neuanmeldung, im Vorjahr keine.

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