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Magazin Landtechnik

Traktorenmarkt Österreich :

Hohe Investitionslust zu Jahresbeginn

Steyr, Claas, Case IH uund Same konnten Marktanteile erhöhen

Traktorenmarkt Österreich: Hohe Investitionslust zu Jahresbeginn

Hohe Investitionslust kennzeichnet den österreichischen Landmaschinenmarkt zu Beginn des laufenden Jahres, zumindest, wenn man dafür die Zulassungen an Neutraktoren als Maßstab heranzieht. So meldet die „Statistik Austria“ von Januar bis einschließlich März 2021 1.619 Neuanmeldungen an Landwirtschaftstraktoren. Das sind gleich 490 Stück beziehungsweise 43,40 % mehr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dazu kommt, dass auch mehr Obst- und Weinbautraktoren, mehr Kommunaltraktoren und sonstige Zugmaschinen erstzugelassen wurden.

Bei den landwirtschaftlichen Traktoren konnten Steyr und Claas, Case IH und Same nicht nur mehr Neumaschinen auf den Markt bringen, sondern auch noch ihren Marktanteil wesentlich verbessern. Marktanteilsverluste musste vor allem Fendt einstecken; geringfügig trafen Rückgänge auch Lindner und Deutz-Fahr.

Bei den Obst- und Weinbautraktoren betrugen die Neuzulassungen im ersten Quartal 2021 156 Einheiten gegenüber 121 Stück in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Steigerung: 35 Stück beziehungsweise 28,93 %. Die Marktführer waren Fendt mit einem Marktanteil von 29,49 %, Carraro mit 25,64 % und Lovol mit 12,18 %.

86 Kommunaltraktoren wurden im ersten Quartal erstzugelassen. Das waren freilich nur zwei Maschinen oder 2,38 % mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die diesjährigen Marktführer sind Solis (20,93 % Marktanteil), Kubota (19,77 %) und Mercedes (18,60 %).

Wesentlich kräftiger fiel wieder das Marktwachstum bei den „sonstigen Zugmaschinen“ aus. Hier betrugen die Neuzulassungen von Januar bis März 184 Stück gegenüber 123 im Jahr zuvor. Es wurden somit 61 Einheiten oder 49,60 % mehr Erstanmeldungen registriert als 2020. Marktführer wie schon im Vorjahr: CAN-AM (33,15 % Marktanteil), Polaris (25,54 %) und CFMoto (22,28 %).

Erneut ein kleines Plus gab es auch bei den Zweiachsmähern. Davon wurden 25 Einheiten neu zugelassen, um zwei oder 8,70 % mehr als im ersten Quartal 2020. Den Markt teilten sich Reform (60 % Marktanteil) und AEBI (40 %).


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