Topcon/geo-konzept:

Roadshow zeigte Lösungen für präzise Landwirtschaft

Tour machte an 21 Stationen Halt – Zum Programm gehörten Korrekturdatendienste und Sensortechnik

Topcon/geo-konzept: Roadshow zeigte Lösungen für präzise Landwirtschaft

Vertriebsleiter geo-konzept Marco Pütz (li.) und Bernd Kallfass, Vertrieb und Service Topcon Precision Agriculture in der DACH-Region sowie Polen, auf der Roadshow-Station bei Hesselhaus Landmaschinen in Borken.

Topcon/geo-konzept: Roadshow zeigte Lösungen für präzise Landwirtschaft

Der Zugriff auf das Topcon Terminal ist vom Tablet aus möglich.

Mit Blick auf die neue Saison zeigte Topcon gemeinsam mit dem Partner geo-konzept auf der diesjährigen Roadshow technische Lösungen für Präzision in Feld und Stall. Das japanische Unternehmen Topcon mit über 4.900 Mitarbeitenden in den Bereichen Optik und Vermessung entwickelt, baut und vertreibt die Topcon Positioning Group Lösungen für Messaufgaben in der globalen Bau- und Geodatenbranche sowie der Landwirtschaft. Der Hauptsitz der Topcon Positioning Group, inklusive Topcon Agriculture, liegt in Livermore in Kalifornien, USA. Die Europazentrale befindet sich in Capelle a/d IJssel in den Niederlanden. Zu den Marken der Topcon Agriculture gehören Norac mit Gestängehöhenführungen, RDS Technology mit Wiegesystemen, Digi-Star mit Technologie für das Fütterungs- und Tiermanagement sowie Topcon Electronics (früher Wachendorf). Am Standort Geisenheim fertigt das Unternehmen jährlich über 100.000 Topcon Displays. Für den Vertrieb und Service Agriculture in der DACH-Region sowie Polen ist Bernd Kallfass verantwort- lich.

Seit 2018 ist geo-konzept in Adelschlag, Bayern, Vertriebspartner für Topcon in der DACH-Region. Davor verkaufte geo-konzept Trimble Systeme. Geschäftsführer Thomas Muhr gründete das Unternehmen geo-konzept 1992.

45 der 60 Mitarbeitenden sind heute im Bereich Landwirtschaft mit Themen wie Spurführung, Anbaugerätesteuerung, ISOBUS, Korrekturdatendienste, Sensorik und Telemetrie befasst. Für Beratung und Vertrieb stehen in der Fläche zehn Mitarbeitende bereit. Für den technischen Service der Systeme sind es sieben, weitere fünf für den telefonischen Fernsupport im Innendienst. Vertriebsleiter bei geo-konzept ist Marco Pütz.

Korrekturdatendienste zur Auswahl

Eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung basiert auf der exakten Positionsbestimmung. Bei den Korrekturdatendiensten bietet Topcon mit den drei Methoden Starpoint, Realpoint und Skybridge die passende Genauigkeit – bis hin zur wiederholbaren Präzision im 2-cm-Bereich. Die GNSS-Korrekturen sind entsprechend den individuellen betrieblichen Erfordernissen als Flatrate oder Minutenpakete sowie für die kommende Anbausaison zu günstigen Einstiegskonditionen verfügbar.

Herstellerunabhängig und nachrüstbar

Topcon Korrekturdatendienste sind mit Empfängern aller Fabrikate nutzbar. Einzige Voraussetzung: die Geräte müssen den Empfang von Netzwerkkorrekturen unterstützen. So können unterschiedlichste Fabrikate und auch ältere Maschinen für Arbeiten wie Saat, Düngung, Pflanzenschutz und Pflege eingesetzt werden.

Mit GPS, Glonass, Galileo und Beidou werden alle in Europa aktuellen Satellitenkonstellationen unterstützt. Auch die Einrichtung einer eigenen Basisstation ist nicht mehr erforderlich, da der Zugang rund um die Uhr über Mobilfunk erfolgt. Optional lässt sich mithilfe des Skybridge Service auch eine RTK-Signalunterbrechung überbrücken und die Netzwerkverbindung aufrechterhalten, um bis zu 20 Minuten lang mit der erforderlichen Genauigkeit weiterarbeiten zu können. Der Zugang zu Topcon Korrekturdatendiensten ist europaweit nutzbar.

Die ebenfalls bei der Road- show gezeigten CropSpec Sensoren ermöglichen die bedarfsgerechte und teilflächenspezifische Stickstoff-Düngung der Pflanzenbestände anhand des bei der Überfahrt ermittelten Versorgungszustands. Der CropSpec ist auch im Grünland einsetzbar und kann durch variable Düngung oder Nachsaat die Grünlandgesundheit verbessern.

Als weitere Lösung sorgt der LMS-20 NIRS-Sensor von Topcon für eine exakte Bestimmung der Inhaltsstoffe und der Steuerung bei der Gülle-Ausbringung. Mengensteuerung und Teilbreitenkontrolle, Telematiksysteme, die Fütterungssoftware TAP-Feed und Displays für automatische Wiegelösungen waren bei der Roadshow zu sehen.

Diese endete nach 21 Stationen Ende Oktober im nordrhein-westfälischen Delbrück.

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