Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist zurück in Deutschland. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am 10. Januar mitteilte, hat es die Tierseuche bei Wasserbüffeln im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen. Ob weitere Bestände infiziert sind, ist laut Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums bisher noch unklar. Zuvor war die Seuche zuletzt 1988 in Deutschland aufgetreten.
Ressortangaben zufolge wird um den Infektionsherd eine Schutzzone und eine Überwachungszone eingerichtet. Das Verbringen von empfänglichen Tieren, deren Körpern und Körperteilen sowie Gülle wurde per Eilverordnung ab 11. Januar für insgesamt 72 Stunden in ganz Brandenburg untersagt. Schlachtbetriebe und der Einzelhandel sind davon nicht betroffen.
Das Bundeslandwirtschafts- ministerium kündigte eben- falls am 10. Januar an, kurzfristig den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einzuberufen. Ressortchef Özdemir wies darauf hin, dass Deutschland mit der Bestätigung des aktuellen Falls die Anerkennung als „frei von Maul- und Klauenseuche ohne Impfung“ bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) verloren hat.









