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Telegramm

Marktentwicklung 09 | 25

eilbote: Telegramm

Von Dr. Uwe Scheper / www.cattle.de

Aktualisiert am

Weizen – ➘

Die Ernteschätzungen wurden für die EU als auch global angehoben. Dies sorgt sowohl bei Back- als auch bei Futterqualitäten für Preisdruck. Bei Futtergetreide dürfte die Talsohle erreicht sein. Bei Backqualitäten eröffnet das große Angebot Verhandlungsspielräume für die Mühlen.

RapS – ➘

Die Rapsernte verlief sowohl in Deutschland als auch der EU insgesamt erfolgreich. Die Preise sind gefallen und verhageln den Landwirten die Lust auf die Vermarktung. Parallel halten sich die Mühlen mit nennenswerten Engagements noch zurück.

Ferkel – ➙

Das Angebot an Ferkeln passt derzeit gut zur Nachfrage der Mäster. Hier und da wird versucht, Druck auf die Kurse auszuüben. Händler gehen zumeist von einer Fortsetzung des stabilen Kursverlaufs aus – wenn nichts dazwischenkommt.

Düngemittel – ➙

Die Kurse für Kalkammonsalpeter (KAS) haben zum Monatswechsel abermals nachgegeben. Zentrale weitere Düngemittel konnten dagegen anziehen. Das Handelsvolumen bleibt aber gering. Landwirte warten ab.

Milch – ➙

Das Angebot an Milch nimmt – typisch für die Jahreszeit – weiter ab, liegt dabei aber oberhalb der Vorjahreslinie. Die Geschäfte laufen ohne besondere Vorkommnisse, bei den zentralen Verwertungen Schnittkäse, Pulver und Butter gibt es keine sonderlichen Bewegungen.

Schlachtrinder – ➙

Das Angebot an Schlachtvieh ist weiterhin sehr knapp. Zum Monatswechsel hatten die Kurse zunächst leicht nachgegeben, um sich dann wieder zu stabilisieren. Mit dem Ende der Ferien nimmt die Nachfrage der Verarbeiter nun wieder zu. Mindestens stabile Kurse!

Schlachtschweine – ➙

Der Handel hatte gehofft, dass die Nachfrage nach Schweinefleisch zum Ende der Ferien zunehmen würde. Diese Hoffnung wurde nur teilweise erfüllt. Die Öffnung der Kantinen und Mensen sowie die Verarbeiter dürften nun aber für stabile Kurse sorgen.

Rohöl / Diesel – ➚

Verbraucher hatten gehofft, beim Kauf von Öl und Diesel einen besonderen Trump(f) im Ärmel zu haben. Der US-Präsident hatte mit dem Gedanken gespielt, Druck auf die Ölpreise auszuüben, um Putin eine wichtige Einnahmequelle zu veröden. Davon ist aktuell nicht mehr die Rede. Diesel stabil, Heizöl leicht teurer – abwarten.


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