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Telegramm

Eilbote: Telegramm

Von Dr. Uwe Scheper / www.cattle.de

Aktualisiert am

Marktentwicklung 06 | 25

Weizen – ➘

Die Regenfälle Ende Mai haben die Prognosen für die 2025er Ernte verbessert. Erwartungen wurden auch in den USA hochgeschraubt. Ein höheres Angebot dürfte die Kurse belasten. Zudem sorgt die kaum einzuschätzende Zollpolitik aus dem Hause Trump für Fragezeichen.

Raps – ➙

Zu Redaktionsschluss bestimmen sowohl Sorge vor einer unterdurchschnittlichen Ernte in Osteuropa als auch der Zollpoker der USA mit der EU die Börsen. Marktteilnehmer halten sich sowohl als Nachfrager als auch als Anbieter noch mit Engagements zurück.

Ferkel – ➙

Im Schlepptau der Märkte für Schlachtschweine dürften die Kurse für Ferkel ihr Niveau allenfalls halten. Sicherlich ist der Juni ein besonders umsatzstarker Monat für Schweinefleisch. Doch auch der Mai ist letztlich den in ihn gesetzten Hoffnungen nicht gerecht geworden.

Milch – ➚

Der saisonale Höhepunkt der Milchanlieferungen wurde im Mai überschritten. Rohmilch wird nun allmählich wieder knapper. Die Märkte für Pulver, Butter und Schnittkäse laufen auf hohem Kursniveau stabil. Bei Schnittkäse fürchten erste Händler bröckelnde Preise.

Schlachtrinder – ➙

Von dem üblichen Sommerloch ist auf den Märkten bislang noch nichts zu bemerken. Es ist das ausgesprochen kleine Angebot an Bullen und Kühen zur Schlachtung. An der Knappheit wird sich im Juni nichts ändern. Bullen vermehrt unverändert, Kühe noch leicht steigend.

Schlachtschweine – ➙

Die Knappheit auf den Märkten für Schlachtschweine hält an. Höhere Kurse scheinen zunächst nicht durchsetzbar zu sein, da Verbraucher nicht willens sind, für Grillfleisch tiefer in die Tasche zu greifen. Letztlich werden die Fleischmärkte den Ton angeben.

Düngemittel – ➙

Die Kurse für zentrale Düngemittel sind in den letzten Wochen gefallen. Das gehandelte Volumen ist nach wie vor gering, Landwirte halten sich nach wie vor zurück. Vielleicht macht es Sinn, beim Einkauf nicht auf den günstigsten Kurs zu hoffen.

Rohöl / Diesel – ➘

Optimisten hoffen auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran. Dann würde der Wüstenstaat mehr Öl auf die Märkte pumpen und die Kurse drücken. Bereits jetzt können sich Verbraucher über günstige Preise an den Zapfsäulen freuen.


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