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Telegramm

eilbote: Telegramm

Von Dr. Uwe Scheper / www.cattle.de

Aktualisiert am

Marktentwicklung 04 | 25

Weizen – ➙

Die Akteure an den Weltmärkten agieren angesichts der schwer abzuschätzenden US-Zollpolitik mit besonderer Vorsicht. Im nationalen Geschäft sollen sich noch größere Bestände in den Lagern befinden. Dies hat die Kurse leicht gedrückt, nun sollte sich die Lage aber stabilisieren.

RapS – ➙

Das Angebot an Ware ist im hiesigen Handel gering. Landwirte hoffen auf eine Kurserholung. Spannend ist die Entwicklung der US-Zollpolitik an der Grenze zu Kanada. Zollerhöhungen könnten den Handel erschweren und Ware auf den hiesigen Markt umlenken.

Ferkel – ➚

Das Angebot an Ferkeln ist und bleibt wohl auch weiterhin knapp. Sicherlich sind die Preise schon kräftig gestiegen. Händler gehen aber von einer weiteren Verteuerung aus. Denn Mäster wollen ihre geräumten Mastbuchten zügig wieder befüllen.

Düngemittel – ➙

Die Einführung von EU-Strafzöllen gegen Waren aus Russland wird die Preise steigen lassen. Händler gehen zunächst aber noch von stabilen Kursen aus. Begründet wird diese Bodenhaftung mit sinkenden Gaspreisen, die die Produktionskosten für Dünger verbilligt.

Milch – ➙

Schnittkäse und Butter sind bei Verbrauchern gefragt. An den Märkten wird diskutiert, ob der Käsepreis von den steigenden Preisen im Fleischsegment profitiert. Das Milchangebot steigt, bleibt aber hinter dem für die Saison üblichen Anstieg zurück.

Schlachtrinder – ➙

Die Kurse für Schlachtbullen sollten ihr Top erreicht haben. Tiere sind weiterhin knapp, letztlich müssen die hohen Kurse auch an der Ladentheke akzeptiert werden. Kühe sind nach wie vor trotz der hohen Preise gesucht. Kurse könnten abermals steigen.

Schlachtschweine –➚

Die Überhänge an den Schweinemärkten sind endlich abgearbeitet. Nun steht die Grillsaison vor der Tür, folglich steigt der Bedarf an Nacken, Kotelett und Würstchen. Wenn die Kurse jetzt nicht steigen, wann dann?

Rohöl / Diesel – ➙

Nach einer Phase fallender Kurse hat sich nun ein Boden gefunden. Unsicherheiten auf der weltpolitischen Bühne sorgen zu Redaktionsschluss für einen leichten Preisanstieg. Das Ende der Heizperiode dürfte die Nachfrage nach Heizöl verringern. Das könnte den Effekt aus der politischen Unsicherheit auffangen.


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