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Telegramm

Marktentwicklung 02 | 25

eilbote: Telegramm

Von Dr. Uwe Scheper / www.cattle.de

Aktualisiert am

Weizen – ➘

Das Angebot an den Weltmärkten nimmt zu, nachdem Argentinien seine Exportzölle gesenkt hat. Dies sorgt für leichtere Kurse, mit denen sich die EU und die USA beschäftigen müssen. In Russland sorgt der harte Winter für reduzierte Ernteerwartungen. Dies stützt die Kurse ab.

RapS – ➘

Händler rechnen zu Redaktionsschluss mit fallenden Kursen. Neben der Senkung der Exportzölle sorgen auch sinkende Rohölpreise für leichtere Kursverläufe. Nun ist auch noch die Rede von der Einführung von Importzöllen auf Ölsaaten an den US-Außengrenzen. Dies dürfte die Kurse auf den Weltmärkten belasten.

Ferkel – ➚

Nach Auftreten der Maul- und Klauenseuche im Brandenburgischen Mitte Januar reagierten die Märkte zunächst mit deutlichen Kursabschlägen. Anfang Februar beruhigen sich die Dinge, die Kurse haben einen Boden gefunden. Die Kurse dürften sich im Februar wieder erholen, sofern keine neuen Fälle bestätigt werden.

Düngemittel – ➚

Zentrale Düngemittel sind in den vergangenen Wochen teurer geworden. Händler prüfen, ob Landwirte weitere Preissteigerungen akzeptieren. Erhöhte Energiepreise sind ein gutes Argument. Landwirte werden zumindest teilweise in den sauren Apfel beißen müssen.

Milch – ➙

Derzeit wird in Deutschland weniger angeliefert als erwartet. Parallel dazu ist die Nachfrage nach Schnittkäse sowie Butter, lose wie auch abgepackt, ungebrochen stark. Bei Magermilchpulver kam die Nachfrage – auch MKS-bedingt – im Export ins Stocken, nun beruhigt sich die Lage.

Schlachtrinder – ➙

Der Maul- und Klauenseuche zum Trotz halten sich die Kurse auf einem stabilen Niveau. Kühe zur Schlachtung sind weiterhin außerordentlich knapp, bei Bullen kann ein leichtes Überangebot an Tieren die Stimmung nicht trüben.

Schlachtschweine – ➙

An den Märkten wird der MKS-Schock allmählich verdaut, neue Fälle wurden bis zuletzt nicht mehr gemeldet. Die Schweinepreise honorieren dies zu Redaktionsschluss mit einem stabilen Verlauf. Das leichte Überangebot an teils zu schweren Tieren sowie der zähe Fleischabsatz dürfte einen Anstieg der Kurse verhindern.

Rohöl / Diesel – ➘

Donald Trump sorgt für schwächelnde Kurse. Es sind Ankündigungen wie die, kein Öl mehr aus Venezuela zu importieren oder verstärkt nach heimischem Öl zu „drillen“. Auch die Idee, Russland durch niedrige Ölpreise zu einem Ende des Ukrainekrieges zu drängen, könnte uns günstige Kaufkurse bescheren.


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