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Telegramm

Marktentwicklung 01 | 25

eilbote: Telegramm

Von Dr. Uwe Scheper / www.cattle.de

Aktualisiert am

Weizen – ➙

Die Kurse dürften sich recht stabil durch den Januar bewegen. Die Nachfrage nach Weizen nimmt zu, sorgt an den Märkten aber nicht für einen Anstieg der Kurse. Denn Russland und die Ukraine bedienen die Märkte elastisch.

RapS – ➚

Die Rapskurse sind in den vergangenen Monaten gestiegen und könnten noch weiter steigen. Die EU-Ernte war geringer als erwartet, zudem sinkt die Importmenge aus der Ukraine. Schließlich blicken die Märkte auf Donald Trump, die Unsicherheit hebt die Zahlungsbereitschaft.

Ferkel – ➙

Die deutschen Ferkelmärkte waren zuletzt eher knapp versorgt. Das Kursniveau wurde gehalten. In den ersten Tagen des Januars sucht der Markt noch nach seiner Richtung. Vieles wird auch von der Entwicklung der Preise für Schlachtschweine abhängen.

Düngemittel – ➚

Zu Beginn des Jahres erwarten die Märkte einen leichten Anstieg der Kurse für Kali-Dünger. Begründet wird dies mit erhöhten Transportkosten. Inwieweit dies von nachfragenden Landwirten akzeptiert wird, bleibt aber abzuwarten.

Milch – ➙

Die Milchmärkte präsentieren sich weiterhin sehr stabil. Milch bleibt knapp, was sich mit dem Abbau von Milchviehherden als auch den Folgen der Blauzungenkrankheit ergibt. Das Angebot wächst trotz hohem Milchgeld nur zögerlich – Bauern halten sich zurück.

Schlachtrinder – ➙

Händler rechnen zum Jahreswechsel weiterhin mit stabilen Preisen für Schlachtkühe. Denn Verarbeitungsware bleibt gefragt. Die Nachfrage nach Edelteilen aus dem Bullen ist im Januar üblicherweise niedrig. Das geringe Angebot an Bullen dürfte die Senkung der Kurse aber bremsen.

Schlachtschweine – ➘

Es ist fraglich, ob der Kurs von 1,92 Euro aus dem alten Jahr den Januar ohne blaue Augen übersteht. Edelteile sind in den Wochen nach dem Fest nicht sonderlich gefragt. Offen ist aber die Frage, wie viele Schweine in nächster Zeit die Schlachtreife erreichen.

Rohöl / Diesel – ➙

Chinas zurückhaltende Nachfrage hält die Ölpreise am Boden. Ob Donald Trump als US-Präsident für eine Belebung der Nachfrage sorgen wird, muss sich erst noch zeigen. Die Erhöhung der CO2-Abgabe erhöht die Kurse seit dem 1.1.2025. Verbraucher haben sich aber noch im alten Jahr mit Öl eingedeckt.


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