Weizen –– ➙
An den Märkten wird die unwirtliche Wetterlage sowohl in Russland als auch in Frankreich in steigende Kurse übersetzt. Händler mahnen, durchaus schon Teile der 2024er Ernte zu verkaufen. Sicherlich können die Kurse noch weiter steigen, andererseits hat eine gewisse Absicherung noch keinem geschadet.
RapS –– ➚
Nach dem Preisanstieg der vergangenen Wochen realisieren Händler ihre Gewinne, die Kurse bröckeln – zumindest aktuell. Ein weiterer Kursanstieg nach einer Konsolidierung wird aber nicht ausgeschlossen. Das Wetter und die politischen Fragezeichen verlocken aber dazu, sich auf dem jetzigen Preisniveau bereits von Teilen der Ernte zu trennen.
Ferkel –– ➙
Mäster zeigen ein großes Interesse an Ferkeln. Angebotene Tiere finden schnell Abnehmer. Höhere Preise ließen sich bislang aber nicht durchsetzen. Und daran dürfte sich wohl auch im Juni wenig ändern.
Düngemittel –– ➘
Nach gefallenen Kursen im Mai stabilisieren sich die meisten Preise zum neuen Monat. Händler schließen aber nicht aus, dass Ware im Juni noch ein weiteres Mal günstiger zu bekommen ist. Landwirte sollten den Markt deshalb genau beobachten und in Dellen erste Einkäufe tätigen. Die Lage ist unübersichtlich.
Schlachtschweine –– ➙
Seit Wochen hoffen Mäster auf einen Anstieg der Kurse, schließlich sind die Märkte nur knapp mit Schweinen versorgt. Letztlich entscheidet aber der Verbraucher an der Fleischtheke über den Wert von Schwein und Fleisch. Und hier zeigt sich keine Dynamik.
Rohöl / Diesel –– ➘
Dem Handel fehlt der richtige Schwung. Käufer freuen sich über die Schwächetendenzen und warten mit dem Abschluss von Verträgen oft noch ab. Von der wirtschaftlichen Entwicklung kommen noch keine Impulse. Zinsentscheidungen in den USA und in der EU lassen auf sich warten.











