Magazin Landtechnik

Tagung :

Experten diskutierten im österreichischen Feldkirch

Entwicklungstrends bei Maschinen für alpine Gebiete – 14. Tagung „Landtechnik im Alpenraum“

Tagung: Experten diskutierten im österreichischen Feldkirch

Das Programmkommitee der Tagung (v.l.): Prof. Heinz Bernhardt, TU München, Dr. Georg Wendl, Landesanstalt für Landwirtschaft, Freising/Weihenstephan, Prof. Andreas Gronauer, Universität für Bodenkultur Wien, Heinrich Prankl, Franz Handler, Rainer Aichinger, alle HBLFA Francisco Josephinum/BLT Wieselburg und Dr. Thomas Anken, agroscope, Tänikon.

Am 11. und 12. April fand die 14. Tagung „Landtechnik im Alpenraum“ in Feldkirch, Österreich, statt. Organisiert wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit von agroscope, Tänikon, Schweiz, und der BLT an der HBLFA Francisco Josephinum Wieselburg. Heinrich Prankl, Leiter der Forschung am Francisco Josephinum konnte unter anderem den designierten Präsidenten der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, begrüßen. Moosbrugger referierte über die politischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen im ländlichen Raum. Trotz Abwanderung und oft schwieriger Wirtschaftlichkeit ist der Erhalt einer multifunktionalen und vielfältigen Landwirtschaft ein deklariertes Ziel. Die problematischen Auswirkungen des Klimawandels sowie mögliche Anpassungsstrategien wurden von Dr. Erich Pötsch (HBLFA Raumberg-Gumpenstein) und Dr. Roland Hohmann (Bundesamt für Umwelt, CH) präsentiert. Dr. Christoph Hauser von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung in Innsbruck referierte über den Ländlichen Raum im Zeichen von Digitalisierung und Wissensgesellschaft.

Über Entwicklungstrends bei Maschinen für den alpinen Raum wurde von den Firmen Lindner, Aebi, Reform, CNH, Köppl, Zunhammer, Reiter, Otto Gruber, PTH und Urs Schmid berichtet. Neueste Entwicklungen in der Grünlandtechnik, im Düngermanagement sowie auch Projekte im Bereich des Precision Farming und der Digitalisierung waren Gegenstand von wissenschaftlichen Präsentationen am zweiten Tag.

Die Tagung ist vor allem durch eine gute Mischung von Wissenschaft, Interessensvertretern, Organisationen und Maschinenherstellern geprägt. Die von den über 120 Teilnehmern aus der Schweiz, Deutschland, Südtirol und Österreich geführten Diskussionen zeugen von der Bedeutung der in Europa einzigartigen Tagung für den Alpenraum. In der Zusammenfassung dankte Thomas Anken von agroscope Tänikon auch für die Unterstützung seitens der Stadt Feldkirch und dem Land Vorarlberg.


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