Magazin Landtechnik

Strautmann :

Düngerstreuer kann auch Stroh transportieren

Mit dem CS 75 und CS 95 bringt Strautmann zwei neue Stalldungstreuer auf den Markt, die besonders für eigenmechanisierte Betriebe interessant sind.

Strautmann: Düngerstreuer kann auch Stroh transportieren

Besondere Merkmale der CS-Baureihe sind vier stehende Streuwalzen, verzinkte Rahmen und eine niedrige Beladehöhe.

Mit der neuen CS-Baureihe bietet der Landtechnikhersteller Strautmann besonders für eigenmechanisierte Betriebe einen handlichen und soliden Stalldungstreuer mit optimalem Preis- / Leistungsverhältnis. Bisher wurde dieses Segment durch die BE-Streuer abgedeckt, welche nun durch die neuen Nachfolgertypen abgelöst werden.

Die CS-Streuer sind mit einer groß dimensionierten Einzelachse ausgerüstet. Für den CS 95 steht optional auch ein gefedertes Tandemfahrwerk zur Verfügung, womit ein sehr guter Fahrkomfort erreicht werden soll. Der CS 75 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 5,7 t, der CS 95 erreicht je nach Ausstattung 8 bis 10 t zulässiges Gesamtgewicht.

Der Fahrzeugrahmen, die Plattform sowie die Deichsel sind beim CS-Streuer verzinkt, wodurch ein langanhaltender Korrosionsschutz gegeben sein soll. Die 500 mm hohen Seitenbordwände sind pulverbeschichtet und durch eine massive Holzleiste vor Beschädigungen geschützt. Optional können 400 mm hohe Aufsatzwände für mehr Ladevolumen montiert werden. Sowohl die Bordwände als auch die Aufsätze lassen sich abklappen. Dies ermöglicht eine Verringerung der Beladehöhe oder auch den Einsatz als Transportfahrzeug, z.B. für Strohballen.

Der Transportboden ist hydraulisch angetrieben und soll einen sicheren Vorschub zum Streuwerk möglich machen. Über ein Regelventil auf der Deichsel kann die Vorschubgeschwindigkeit stufenlos eingestellt werden. Die 10 mm starken Rundstahlketten verfügen über eine Bruchlast von je 13 t.

Das Streuwerk mit 1,15 m Durchgang besitzt vier stehende Streuwalzen mit fächerförmigen Streuzinken, die den Mist auf einer Arbeitsbreite von bis zu 8 m optimal verteilen. Der Antrieb erfolgt durch Antriebswellen und Getriebe und ist somit äußerst wartungsarm.

 

 


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